Energiewechsel

Augsburg: Stadt Augsburg als gentechnikanbaufreie Kommune ausgezeichnet

Pressemeldung vom 15. Juli 2011, 10:43 Uhr

Rund 150 bayerische Landkreise, Städte und Gemeinden – darunter auch Augsburg – sind von Bayerns Umweltminister Markus Söder als gentechnikanbaufreie Kommunen ausgezeichnet worden. Sie haben entschieden, dass auf ihren kommunalen Flächen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden. In Augsburg wird dies bereits seit 2005 praktiziert.
Wie Söder betonte, sei der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen mit dem Erhalt der kleinteiligen Landwirtschaft sowie der Vielzahl naturnaher und sensibler Lebensräume in Bayern nicht vereinbar. Jetzt gehe es darum, eine eigene regionale Eiweiß-Versorgung aufzubauen, weil das überwiegend mit Hilfe von Gentechnik angebaute Futtereiweiß derzeit noch in großen Mengen importiert werde.
Als Pionier des bayerischen Sojaanbaus in der Region Augsburg gilt Landwirt Josef Asam aus Kissing. Sein Futtereiweiß bildet die Grundlage für gentechnikfreie regionale Produkte, wie zum Beispiel die Eier der Augsburger Regionalmarke „Unser Land“.

Auch die private Landwirtschaft in der Region Augsburg dafür zu gewinnen, auf gentechnisch verändertes Saatgut zu verzichten, ist Ziel des 2009 gegründeten „Bündnis für eine gentechnikfreie Region Stadt und Land“. Laut Dr. Norbert Stamm, Leiter der Geschäftsstelle Lokale Agenda 21, erfahre das Bündnis steigenden Zuspruch.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Dr. Norbert Stamm, Geschäftsstelle Lokale Agenda 21
Umweltamt, Telefon: 0821 324 7325
E-Mail: agenda@augsburg.de

Quelle: Stadt Augsburg

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