Energiewechsel

Ansbach: Bessere Unterstützung für Unternehmen in Ansbach und der Region

Pressemeldung vom 24. Oktober 2011, 13:25 Uhr

Agentur für Arbeit Ansbach und Wirtschaftsförderung der
Stadt Ansbach von Bertelsmann-Stiftung in „work-life-
competence“ qualifiziert

Die Entwicklung einer familienbewussteren Arbeitswelt in Un-
ternehmen braucht bedarfsgerechte und innovative Beratung
durch wirtschaftsnahe Institutionen. Entsprechend dieser Bot-
schaft zeichnete die stellvertretende Vorstandvorsitzende der
Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, am Montag Vertreter von Be-
hörden, Kammern, Verbänden und Kommunen der Europäi-
schen Metropolregion Nürnberg in Berlin aus.
In den Urkunden wird den Organisationen ein erfolgreiches
Engagement bei der Entwicklung einer familienbewussten Ar-
beitswelt durch Beratung und Unterstützung bescheinigt.
Claudia Suttner, Beauftragte für Chancengleichheit am Ar-
beitsmarkt der Agentur für Arbeit Ansbach und Eva Fröhlich,
Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach, hatten zuvor in vier
Modulen an der Qualifizierung „work-life-competence“ teilge-
nommen.
Während der Qualifizierung wurde den Teilnehmerinnen ver-
mittelt, wie sie ihre Unterstützungsleistung in das jeweilige
Beratungsangebot der eigenen Institution einbauen und ihre
„Kunden“ passgenau, professionell und innovativ für das
Thema familienorientierte Personalpolitik sensibilisieren und

beraten können. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg
der Arbeit ist, dass beide Damen von den Unternehmen als
Ansprechpartner zum Thema wahrgenommen und Beratungs-
angebote angenommen werden.
„Gerade im Hinblick auf Fachkräftemangel ist ein familien-
freundliches Arbeitsumfeld ein großer Pluspunkt für Unter-
nehmen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach unter-
stützt Ansbacher Firmen sehr gerne bei der Umsetzung famili-
enorientierter Personalpolitik. Als Lotse vermitteln wir passen-
de Beratungsangebote um unseren Firmen einen Wettbe-
werbsvorteil zu verschaffen“ erklärt Eva Fröhlich.

Für die Betriebe liegen die Vorteile der Beratung auf der Hand.
Mit einer familienfreundlichen Personalpolitik können die Mit-
arbeiter dauerhaft gehalten sowie ihre Arbeitszufriedenheit
und Motivation gesteigert werden. Eine Studie des Bundesfa-
milienministeriums aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass für
90 Prozent der Beschäftigten mit Kindern und für 70 Prozent
ohne Kinder Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl
ebenso ausschlaggebend ist wie das Gehalt. Angesichts des
Fachkräftemangels in der Metropolregion Nürnberg könnte
dieses einen Wettbewerbsvorteil für familienfreundliche Unter-
nehmen bei der Anwerbung von Fachpersonal bedeuten, ge-
rade in den ländlicheren Gegenden.

Claudia Suttner bietet interessierten Arbeitgebern gerne eine
ausführliche Beratung: „Jedes Unternehmen, dass an famili-
enorientierter Personalpolitik interessiert ist, ist bei mir herzlich
willkommen. Die Ansprechpartner vom Arbeitgeberservice der
Agentur für Arbeit Ansbach vermitteln gerne einen individuel-
len Beratungstermin.“

Quelle: Stadt Ansbach

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