Energiewechsel

Ansbach: Brand einer städtischen Wohnung am Haldenweg

Pressemeldung vom 29. Juni 2012, 12:36 Uhr

In den Morgenstunden kam es zu einem Wohnungsbrand im Haldenweg. Die dabei schwer brandverletzte Bewohnerin erlag in einer Spezialklinik vor Kurzem ihren Verletzungen. Die betroffene städtische Wohnung wurde stark beschädigt. Die Brandreste werden derzeit ausgeräumt.

Die Integrierte Leitstelle der Stadt Ansbach wurde über den Brand um 5.48 Uhr informiert. Dabei erhielt diese auch den Hinweis auf eine im Gebäude in Gefahr befindliche Person. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, der nur wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, fand eine der 12 im Eigentum der Stadt befindlichen sog. „Schlichtwohnungen“ am Haldenweg komplett verqualmt vor. Der Rauch drang bereits unter der Dachhaut hervor. Den um 5.58 Uhr eintreffenden Feuerwehrkräften gelang es, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, die sich in dem Gebäude befindliche 71-jährige Frau ins Freie zu bringen und dem Rettungsdienst zu übergeben. Die Schwerverletzte wurde zunächst ins Klinikum Ansbach eingeliefert; jedoch aufgrund der Schwere ihrer Brandverletzungen dann in eine Spezialklinik nach Oberbayern verlegt, wo sie nach polizeilichen Meldungen vor Kurzem ihren Verletzungen erlag. „Wir sind alle tief betroffen über den Tod der älteren Dame, insbesondere da wir aufgrund des raschen Eingreifens der Feuerwehr auf ein gutes Ende gehofft hatten“ so Oberbürgermeisterin Carda Seidel.

Seidel, die gleich am Morgen den Brandort am Haldenweg in Augenschein nahm, ließ sich von den Mitarbeitern über die Lage informieren und bedankte sich für das rasche und beherzte Handeln der Feuerwehr und Rettungskräfte. Zudem habe durch deren Schnelligkeit und gezieltes Handeln eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden können.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Nachbarwohnungen zeigten sich im Gespräch mit der OB erleichtert, dass ihre Wohnungen dank des raschen Einsatzes der Freiwillige Feuerwehr Ansbach kaum in Mitleidenschaft gezogen wurden und sie selbst unverletzt blieben.

Die Feuerwehr, mit 38 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort, konnte bereits um 6.27 Uhr melden, dass sie das Feuer im Griff hatte. Angrenzende Gebäude wurden durch den Brand kaum betroffen. Um 8.41 Uhr wurden die Nachlöscharbeiten beendet. Mitarbeiter des Betriebsamtes sind derzeit dabei, das durch den Brand zerstörte Inventar auszuräumen und per Radlader und LKW auf einem städtischen Platz zu lagern. Die endgültige Entsorgung erfolgt dann auf einer Abfalldeponie. Die Aufräumarbeiten werden sich nach derzeitiger Einschätzung noch bis morgen hinziehen, da in der Wohnung sehr viel Material lagerte. Eine bauliche Bestandsaufnahme des Gebäudes durch das Hochbauamt der Stadt Ansbach wird zeitnah durchgeführt. „Erst dann können wir über das weitere Vorgehen und mögliche Instandsetzungsarbeiten entscheiden,“ so Baureferent Jochen Büschl.

Quelle: Stadt Ansbach

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