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Ansbach: Die AG Gesundheit im Ansbacher Stadtrat berichtet aus ihrer 3. Sitzung

Pressemeldung vom 15. Juli 2015, 11:20 Uhr

Die AG Gesundheit hat das Thema ambulante Notfallversorgung diskutiert. Die Inanspruchnahme der Notaufnahmen in den Kliniken durch Patienten, die diese besonders an Mittwoch- und Freitagnachmittagen vermehrt aufsuchen, führt dort zu Überlastungssituationen. Die Alternative stellt der durch die Kassenärztliche Vereinigung organisierte hausärztliche Notdienst dar. Die AG Gesundheit möchte eine öffentliche Diskussion mit Informationen zur Thematik anstoßen, um zu erreichen, dass Notfallambulanzen der Krankenhäuser möglichst nur bei Notfällen in Anspruch genommen werden. Das Thema sollte auch über die Presse sowohl aus der Sicht der niedergelassenen Ärzte als auch aus der Sicht der Kliniken erörtert werden. Ein vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege herausgegebenes Konzept „Gesundheitsregionen plus“ beschäftigt sich auf breiter Basis mit sog. Gesundheitsnetzwerken auf allen Ebenen der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung. Die AG wird sich auch mit Blick auf von ihr diskutierte „regionale Gesundheitskonferenzen“ mit dieser Konzeption befassen. Dazu gehören nach einer geplanten Bestandsaufnahme der hausärztlichen Versorgung in Ansbach auch mögliche Strategien zu deren Sicherung. Die AG Gesundheit hat sich zu Themen wie HNOärztliche Versorgung in der Stadt Ansbach geäußert und Strategien besprochen. Diese werden in Abhängigkeit der vom Vorstand von ANregiomed erwarteten Informationen gemeinsam mit ANregiomed oder unabhängig davon zeitnah weiter verfolgt. Mit den Themen Bewegungsbad und der Gewährleistung der ständigen Herzkatheterbereitschaft am Klinikum Ansbach wird die AG in gleicher Weise verfahren. Abschließend erklärt die AG Gesundheit geschlossen ihre Solidarität mit der von ver.di initiierten bisher größten Protestaktion im deutschen Gesundheitswesen. Unter dem Motto „162.000 für 162.000″ waren Mitarbeiter aller Berufsgruppen an deutschen Kliniken aufgefordert, gegenüber den Verantwortlichen von Bund und Ländern ein Zeichen für eine bessere Personalausstattung zu setzen.“ Die Mitglieder der fraktionsübergreifenden AG unterstreichen hierzu die besondere Verantwortung der kommunalen Arbeitgeber, vor Ort der Bezirkskliniken und des Kommunalunternehmens ANregiomed.

Quelle: Stadt Ansbach

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