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Ansbach: Legendenbildung um die Weinbergschule

Pressemeldung vom 8. Mai 2015, 11:46 Uhr

Die BAP soll endlich aufhören Legenden zu bilden. Wir leben im hier und jetzt. Seit 7 Jahren ist Frau Seidel Oberbürgermeisterin. Die Hauptschule der Weinbergschule wurde nicht von Oberbürgermeister Felber abgeschafft. Genauso wenig wie die Hauptschule Meinhardswinden von Frau Seidel geschlossen wurde. Die Regierung von Mittelfranken verlangte dies. Der Grund war die geringe Anzahl von Schülern. Es konnte nur noch ein durchgängiger Zug gebildet werden. Zusätzlicher Unterricht in Wahlfächern ist aber erst in einer zweizügigen Mittelschule möglich. Auch wenn es noch so oft geäußert wird, dass das Geld der Stadt nicht für die Sanierung ausreiche, ist das nicht korrekt. Der Stadtrat hat am 28.4.2015 beschlossen, den Angletplatz und die dortigen Straßen für ca. 1,5 Millionen Euro zu sanieren. Im mittelfristigen Haushalt sind für Erneuerungen im Stadtfriedhof 1,7 Millionen Euro eingeplant. Damit könnte die Stadt Ansbach den Altbau der Weinbergschule sanieren. Wir investieren lieber in Bildung und Schulen. Entsprechende Anträge zur mittelfristigen Finanzplanung wurden von der SPD auch bei den Haushaltsberatungen gestellt. Leider konnten wir uns gegen die Verkaufsbefürworter des Altbaus der Weinbergschule nicht durchsetzen. Die wiederholte Aussage, die Stadt hätte keinen Anspruch auf Fördermittel ist falsch. Laut Auskunft der Regierung von Mittelfranken hat die Stadt Anspruch auf 45 Prozent Fördermittel. Bei den Verhandlungen mit der Diakonie sollte berücksichtigt werden, dass die Stadt Ansbach seinerzeit die Mittel für die Pestalozzi-Schule vorfinanziert hatte. Bei dem Altbau der Weinbergschule könnte es diesmal umgekehrt laufen.

Quelle: Stadt Ansbach

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