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Ansbach: Weitere Stolpersteine werden in Ansbach verlegt

Pressemeldung vom 19. Mai 2015, 12:03 Uhr

Zum Gedenken an die Schicksale der Ansbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Opfer des Naziregimes wurden, setzt die Stadt Ansbach in Zusammenarbeit mit dem Frankenbund nun die im vergangenen Jahr begonnene Reihe der „Stolpersteine“ fort. Die Gedenksteine des berühmten Kölner Konzeptkünstlers Gunter Demnig sollen den Passanten im alltäglichen Gedankenfluss „stolpern“ lassen und so zum Innehalten und Nachdenken anregen. Vor den Anwesen Uzstraße 37, Uzstraße 33, Martin-Luther- Platz 6 und Reitbahn 1 wird der Künstler erneut selbst die „Stolpersteine“ setzen. Sie sollen dort an die individuellen Schicksale von Frauen, Männern und Kindern erinnern, die in diesen Häusern lebten und während der Nazizeit in Ansbach aus der Mitte der Gesellschaft gerissen und verschleppt wurden oder fliehen mussten. Bereits im Vorjahr wurden in der Ansbacher Altstadt die ersten 14 „Stolpersteine“ verlegt. Weltweit gibt es bereits über 45.000 solcher Gedenksteine. Laut Oberbürgermeisterin Carda Seidel soll das Projekt auch in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt werden, um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus weiter wach zu halten. Zu der Verlegung der Stolpersteine am Donnerstag, den 28. Mai 2015, um 11 Uhr, Treffpunkt vor dem Herrieder Tor (Seite Uzstraße), sind alle Ansbacher Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Quelle: Stadt Ansbach

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