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Aschaffenburg: 22.000 Euro an Kindertagesstätten in Aschaffenburg

Pressemeldung vom 19. April 2017, 16:02 Uhr

Im Sommer 2016 hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration eine „Richtlinie zur Förderung der Bildung, Erziehung und Betreuung von Asylbewerber- und Flüchtlingskindern in Kindertageseinrichtungen“ mit einem Gesamtvolumen von sechs Millionen Euro aufgelegt. Ziel des Förderprogramms ist, Kindertagesstätten bei der Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien zu unterstützen, beispielsweise durch Hilfen beim Spracherwerb und beim Kennenlernen der Kultur. Das Programm wird im Jahr 2017 weitergeführt. Erste Erfahrungen zeigen schon jetzt, dass auch die deutschen Kinder von der Förderung profitieren, weil Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen sich offen für Neues zeigen und spielerisch sehr schnell Gemeinsamkeiten finden.

Die Förderung beantragen können die Träger der öffentlichen Jugendhilfe, vorrangig die Jugendämter. Das Jugendamt der Stadt Aschaffenburg hat im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag gestellt und 22.000 Euro genehmigt bekommen.

Von diesem Geld wurden in Absprache mit den Kindertagesstätten Spielgeräte, Spielzeug, (zwei)sprachige Bücher, Sprachlernsoftware, einschließlich Tablets, sowie andere didaktische Materialien angeschafft und bereits zum größten Teil an die Einrichtungen weitergereicht.

Am Mittwoch, 26. April, um 9 Uhr sollen Sachzuwendungen aus dem Förderprogramm an den Familienstützpunkt Hefner-Alteneck mit Kita St. Martin übergeben werden. Wir wollen dies mit einem Pressegespräch verbinden, in dem wir Ihnen die Ziele des Förderprogramms und die bisherigen Erfahrungen in den Kindertagesstätten vorstellen möchten.

Zu diesem Pressegespräch am Mittwoch, 26. April, um 9 Uhr im Familienstützpunkt Hefner-Alteneck, Hefner-Alteneck-Straße 35, Aschaffenburg-Schweinheim laden wir die Vertreter der Medien herzlich ein.

As Gesprächspartner stehen Ihnen Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bürgermeisterin Jessica Euler, Adam Mantel und Günter Klein vom Jugendamt der Stadt Aschaffenburg, Magdalena Treffert, Leiterin des FSP Hefner-Alteneck, sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter des Trägervereins des Familienstützpunkts zur Verfügung.

Quelle: Stadt Aschaffenburg

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