Energiewechsel

Aschaffenburg: Stand des Neubaus der Schleuse in Obernau

Pressemeldung vom 10. Februar 2012, 10:08 Uhr

Am gestrigen Mittwoch informierte das Wasserstraßenneubauamt die Stadt Aschaffenburg, die Gemeinde Niedernberg und den Markt Sulzbach in einer gemeinsamen Besprechung über die Entwicklung des Vorhabens zum Neubau der Obernauer Schleuse. Anwesend war auch die Obernauer Bürgerinitiative. Der Bundesrechnungshof hat die vorliegenden Varianten zum Neubau der Schleuse finanziell hinterfragt, was zu einer Beratung des Projektes im Rechnungsprüfungsausschuss des Bundes geführt hat. Aufgrund dieser Beratung wurde das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beauftragt, die sogenannte landseitige Variante, das heißt den Neubau der Schleuse auf der Obernauer Seite, so aufzubereiten, dass der Finanzbedarf dieser Variante mit dem Finanzbedarf der Variante zum Neubau der Schleuse auf der Wasserseite, das heißt in Flussmitte, problemlos verglichen werden kann. Diese Unterlagen werden Ende Februar 2012 dem Bundesverkehrsministerium übergeben. Das Ministerium wird zum 31.03.2012 dem Rechnungsprüfungsausschuss berichten.

Das Ergebnis der neuen Vergleichsuntersuchung bestätigt nochmals, dass der landseitige und der wasserseitige Neubau finanziell kaum Unterschiede aufweisen.

In dem Gespräch verdeutlichten OB Klaus Herzog, Bürgermeister Peter Maurer und Bürgermeister Jürgen Reinhard nochmals nachdrücklich, dass alle drei Gebietskörperschaften, die wasserseitige Lösung befürworten, und dass sie aufgrund der heutigen Information nun das Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten suchen werden, um in einem Gespräch im Bundesverkehrsministerium auf die bisher gegebenen politischen Zusagen eines wasserseitigen Neubaus zu drängen.

Quelle: Stadt Aschaffenburg

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