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Aschaffenburg: Studium-generale-Programm 2017 der vhs des Main-Kinzig-Kreises

Pressemeldung vom 9. Februar 2017, 15:13 Uhr

Sonntag, 19. Februar, 14.30 Uhr, Treffpunkt an der „Alten Wache“ in Gründau-Rothenbergen, Wiesenstraße 14. *Mit Originalen auf dem Rothenberger Kulturweg* An den sieben Stationen des sechs Kilometer langen asphaltierten Rundweges werden „Originale“ über Besonderheiten der Rothenberger Kulturgeschichte sowie der Flora und Fauna berichten. Auf dem Weg werden warme Getränke angeboten. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich bis zum 12.02.16 per Mail an: Peter Völker voelkerpg@aol.com oder telefonisch bei Martin Ludwig 06051-13627

Bildungspartner Main-Kinzig – vhs: studium generale – Grenzen Vortrag von Dr. Hans-Otto Schmitt Donnerstag, 9. März, 19.00-21.15: Gelnhausen, Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30 *Grenzen, Ab- und Ausgrenzungen im Alten Griechenland* Griechische Kultur und Geschichte sind nur in der griechischen Landschaft und in deren Grenzen zu verstehen. Von Gebirgen umgrenzt, aber zum Meer hin offen, bildeten sich zwischen Kaukasus und den Säulen des Herakles, also um das Schwarze Meer und das Mittelmeer, Hunderte griechischer Städte „wie Frösche um einen Teich“ – so beschreibt Sokrates im Phaidon die Ausdehnung der griechischen Staatenwelt. Sie blieben kleinräumige Stadtstaaten, die jedoch alle Griechen verbindende Gemeinsamkeiten hatten. Das Diesseits und das Jenseits in verschiedensten politischen, geografischen, sozialen und religiösen Dimensionen im Kulturkreis der griechischen Antike werden in dieser Veranstaltung behandelt. Gebühr: 12.00 €

Freitag, 10. März, 19.30 Uhr, Rathaus der VG Partenstein (Großer Sitzungssaal), Hauptstr. 24, Partenstein *Neues von der Burg Bartenstein – Die Ausgrabungen 2016* Vortrag von Harald Rosmanitz M.A. (Archäologisches Spessart-Projekt/Institut an der Universität Würzburg) Bei der Grabung am nördlich der Kernburg vorgelagerten Zwinger legten die Archäologen des ASP das innere Burgtor frei. Trotz umfangreicher Zerstörungen erlauben die im Boden erhaltenen Strukturen eine weitgehende Rekonstruktion dieses wichtigen Bauteils der Wehranlage. Die Analyse der neu aufgedeckten Ringmauerteile und der Auffüllungen des Zwingers machen es notwendig, die Baugeschichte der Burg in Teilen umzuschreiben. Die Befunde reichen von der Gründung in den 1230er Jahren bis zu ihrem Ende in Folge des Dreißigjährigen Krieges. Nach der Zerstörung des Palas in den Erbstreitigkeiten von 1333 und dem Übergang der Burg an die Herren von Hanau und den Erzbischof von Mainz wurde ein großer Zwinger gebaut.

Bildungspartner Main-Kinzig – vhs: studium generale – Grenzen Vortrag von Harald Rosmanitz, M.A. Donnerstag, 16. März, 19.00-21.15: Gelnhausen, Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30 *Unbegrenzt eingegrenzt? Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Handel als Motor regionaler und globaler Entwicklung im Spessart* Der Warenaustausch war und ist eng verknüpft mit den Grenzen zwischen den einzelnen Territorien. Die Obrigkeit konnte an diesen Stellen je nach Bedarf den Warenaustausch jederzeit unterbrechen oder Einschränkungen unterwerfen. Auf der anderen Seite war es gerade die Landesherrschaft, die den Güterverkehr dazu nutzte, um ein Optimum an Abgaben bei Händlern wie Endverbrauchern abzuschöpfen. Die Landesgrenze und deren Durchlässigkeit waren für den Warenaustausch von entscheidender Bedeutung, man denke nur an moderne Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP. Folgende Fragen sollen u. a. behandelt werden: Was ist – bezogen auf den Untersuchungszeitraum – überhaupt Globalisierung? Wie wirkte sich diese auf den Spessart aus? Wie waren die Strukturen vor Ort beschaffen? Gebühr: 12.00 €

Bildungspartner Main-Kinzig – vhs: studium generale – Grenzen Vortrag von Dr. Isabel Lang Donnerstag, 23. März, 19.00-21.15: Gelnhausen, Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30 *Islamische und andere Gebiete – eine Grenzziehung und der Wandel der Begrifflichkeiten* In der islamischen Tradition gibt es verschiedene Bezeichnungen, die nicht-islamische Gebiete von solchen unter islamischer Herrschaft (dem Dar-al-Islam-Gebiet des Islams) abgrenzen. So z. B. das Gebiet des Krieges, Gebiet des Vertrages, Gebiet der Mission oder auch Gebiet mit Friedensvertrag. In diesem Vortrag wird betrachtet, was solche begrifflichen Abgrenzungen über das Verhältnis zu diesen Gebieten und den dort lebenden Personen aussagen. Zudem wird diskutiert, wie sich solche Bezeichnungen im Laufe der Zeit ändern, z. B. angesichts großer muslimischer Minderheiten in Gebieten, die nicht unter islamischer Herrschaft stehen, oder auch angesichts des Aspektes, dass in den meisten Ländern mit mehrheitlich muslimischen Bevölkerungen nur z. T. auf der Scharia basierende Gesetze Anwendung finden. Gebühr: 12.00 €

Dienstag, 28. März, 19.00 Uhr, in der „Guten Stuwe“ in 63637 Jossgrund, Ortsteil Oberndorf, Deutelbacher Straße 10 *Feste feiern – im Blick auf Tradition, Identität und Generationswechsel* Vortrag von Dr. Gerrit Himmelsbach (Archäologisches Spessart-Projekt/Institut an der Universität Würzburg) Beim Blick auf die aktuelle Fest-Landschaft stellt sich die Frage, ob sich mit dem Wandel unserer Gesellschaft auch das Feiern wandelt? Oder hat jede Generation ihr eigenes Fest? Was bedeuten bestimmte Feste für den Einzelnen? Zeit für eine Positionsbestimmung. Eine Veranstaltung der AG Heimatgeschichte Jossgrund im Spessartbund

Bildungspartner Main-Kinzig – vhs: studium generale – Grenzen Vortrag von Mario Becker Donnerstag, 30. März, 19.00-21.15: Gelnhausen, Bildungshaus Main-Kinzig, Frankfurter Str. 30 *Die Grenzen des Imperium Romanum* In seiner größten Ausdehnung reichte das Römische Reich von Britannien bis zum Persischen Golf, von Nordafrika bis in das Karpatenbecken hinein. Mit fast einer halben Million Soldaten sicherte man die Grenzen im Norden Britanniens, an Rhein, Main und Donau, im Osten der heutigen Türkei und Syriens und in Nordafrika. Zahlreich sind die Spuren des Limes – darunter Kastellanlagen, Befestigungen, Straßen und Wege. Der Vortrag stellt die wichtigsten und interessantesten Befunde und Funde der römischen Reichsgrenze vor, erläutert ihre wechselvolle Geschichte und das Schicksal – die heutige Bedeutung als UNESCO-Welterbestätte – und gibt nützliche Tipps für Exkursionen und Museumsbesuche. Gebühr: 12.00 €

*Vorankündigung Kulturwege 2017 * Sonntag, 23. April, 14.00 Uhr* Geführte Wanderung auf dem Kulturweg Marktheidenfeld-Zimmern*

Sonntag, 30. April* Eröffnung Kulturweg Kleinostheim, Teil III – Durch die Mainauen*

Montag, 1. Mai, ab 9.30 Uhr, Marktbreit, Stadtteil Gnodstadt *Eröffnung europäischer Kulturweg Gnodstadt-Marktbreit-Polisina-Gnodstadt *Brauerei – Feuerlöschteich – evangelischer Bildstock – zwei Güterwälder – Mainkran – Polisina – Mautpyramide: Highlights einer ganz besonderen Kulturlandschaft Einladung folgt

Sonntag, 1. Oktober, Giebelstadt *Eröffnung europäischer Kulturweg Giebelstadt *Giebelstadt-Ingolstadt-Sulzdorf-Giebelstadt: Durch das Land der Geyer

Quelle: Stadt Aschaffenburg

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