Energiewechsel

Augsburg: Bundeswehrreform – Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl erleichtert über die Aufrechterhaltung des Fluplatzes Lagerlechfeld

Pressemeldung vom 10. November 2011, 08:49 Uhr

Es war zu erwarten, dass die Bundeswehrreform nicht spurlos an der Region vorübergehen würde. Über die Entscheidung, den Betrieb des Flugplatzes Lagerlechfeld aufrecht zu erhalten, zeigt sich Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zunächst erleichtert. Damit kann vor allem das Luftfahrtunternehmen Premium Aerotec mit Sitz in Augsburg aufatmen. Premium Aerotec wickelt seine Logistik über den Bundeswehrstandort ab. Nur dort kann das Großraumtransportflugzeug von Airbus Industries, die Beluga, landen und Flugzeugbauteile zu anderen Luftfahrtstandorten des Konzerns fliegen.

Schmerzlich ist allerdings der Wegfall des Jagdbombergeschwaders 32 und der Flugabwehrgruppen. „Die Auswirkungen der angekündigten Auflösung sind jetzt sauber zu analysieren“, erklärt Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. „Ich freue mich für Premium Aerotec, dass der Standort Augsburg mit Beibehaltung der notwendigen Logistikinfrastruktur gesichert ist. Allerdings sehe ich auch die anderen schmerzlichen Einschnitte durch die Bundeswehrreform. Hier müssen vor allem die Kommunen zusammenhalten und zusammenarbeiten.“
Die Stadt Augsburg hatte sich in den vergangenen Monaten wiederholt direkt an Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und an Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker gewandt und diese auf die Bedeutung des Fliegerhorstes für die Deutsche Luftfahrtindustrie hingewiesen.

Augsburgs Wirtschaftsreferentin Eva Weber unterstreicht dies für den Wirtschaftsraum Augsburg. „Die Entscheidung Lagerlechfeld in Betrieb zu halten, ist enorm wichtig, um die Logistikkompetenz für die hier produzierten großen Strukturteile für Flugzeuge zu gewährleisten“, so Weber.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Wirtschaftsreferentin Eva Weber, 0821 324-1551

Quelle: Pressestelle der Stadt Augsburg

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