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Augsburg: Impfpflicht für Hühner und Puten

Pressemeldung vom 18. Mai 2010, 16:57 Uhr

Zur Bekämpfung der hochansteckenden Viruskrankheit „Newcastle Disease“ bei Hühnern und Puten besteht seit 1994 eine Impfpflicht. Das Tierseuchenrecht unterscheidet dabei nicht zwischen gewerblichen und privaten Haltern. „Hobbyhaltern“ ist häufig nicht bekannt, welche Halterpflichten sie zu erfüllen haben. Daher werden alle im Stadtgebiet ansässigen Geflügelhalter gebeten, sich im Veterinäramt der Stadt Augsburg zu melden, entweder per E-Mail: veterinaeramt@augsburg.de oder telefonisch unter Telefon 0821 / 324 3931. Die Geflügelhalter erhalten dann bei Bedarf ein Merkblatt mit den Halterpflichten von Geflügelbeständen.

Besitzer eines Hühner- oder Truthühnerbestandes müssen ihre Tiere gegen „Newcastle Disease“ impfen lassen. Derzeit stehen für die Impfung mehrere Lebendimpfstoffe zur Verfügung. Sie werden direkt in die Augen oder in die Nase appliziert, über das Trinkwasser verabreicht oder intramuskulär injiziert. Das Impfintervall variiert je nach Impfstoff zwischen drei Monaten und einem Jahr. Um eine ausreichende Immunität zu erreichen müssen die Bestände regelmäßig nachgeimpft werden, deshalb reicht eine einmalige Impfung nicht aus. Auch müssen die Impfungen dokumentiert werden. Auch eine Abgabe von Tieren darf nur mit einem entsprechenden Impfnachweis erfolgen. Bezogen wird der Impfstoff über die praktischen Tierärzte, von denen die Bestände betreut werden.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Amt für Verbraucherschutz und Marktwesen,
Abt. Veterinärwesen, Telefon: 0821 / 324 3931

Quelle: Stadt Augsburg

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