Energiewechsel

Bad Wörishofen: Genussradeln entlang der Schwäbischen Bäderstraße

Pressemeldung vom 24. Juni 2015, 16:16 Uhr

Beschilderung des knapp 250 Kilometer langen Bäderradweges ist komplett
958 Schilder weisen den Weg zu neun schmucken Kurorten

AULENDORF/ÜBERLINGEN – Von Bad Wörishofen und Bad Grönenbach über Bad Wurzach, Bad Waldsee, Aulendorf, Bad Schussenried, Bad Buchau und Bad Saulgau bis nach Überlingen führt die Schwäbische Bäderstraße. Ab sofort verbindet die neun Städte zwischen Bodensee, Oberschwaben und Allgäu auch ein durchgängig beschilderter Bäderradweg, der im Rahmen der jüngsten Bürgermeistersitzung auf dem Ferienhof Tiergarten in Aulendorf nun offiziell eröffnet wurde.

Die turnusmäßige Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft Schwäbische Bäderstraße, Jürgen Jankowiak (Geschäftsführer der Kur und Touristik Überlingen GmbH) und Marketingleiterin Ann-Christine Biesinger, stellten das Projekt nebst Überlingens Oberbürgermeisterin Sabine Becker vor. Die Details dazu erläuterte Jörn Büttner vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

Ein schlichtes, weißes Fahrrad neben dem klassischen Kirchturm- und Wellenlogo der Schwäbischen Bäderstraße auf blauem Grund weist an 175 Knotenpunkten künftig den rund 250 Kilometer langen Weg von Überlingen nach Bad Wörishofen und umgekehrt. Zusätzlich zeigen 783 Zwischenwegweiser die Fahrtrichtung als reine Pfeile ohne Logo an. Das macht unterm Strich: viereinhalb Schilder pro Kilometer.

Der Bäderradweg ist in fünf Etappen eingeteilt, die die einzelnen Orte verbinden. Jede Etappe kann individuell – je nach Kondition, Zeit und Interesse – abgefahren werden. Die Streckenabschnitte sind zwischen acht und 71 Kilometer lang. Die gesamte Strecke ist in beiden Richtungen durchgängig beschildert.

„Die Radroute war vorkonzipiert aber nicht beschildert“, begründete Büttner das im Jahr 2013 angeschobene Projekt. Dabei konnte auf das bereits bestehende und sehr gute Radfernwege-Netz der Region, etwa dem Oberschwaben-Allgäu-Weg, dem Donau-Bodensee-Weg oder der Radrunde Allgäu zurückgegriffen werden. Ein Umstand, der die Sache einfacher und kostengünstiger gemacht hat. „Wir mussten keine baulichen Maßnahmen ergreifen“, ließ Büttner durchblicken.

„Vorbildliches Marketing“

35.000 Euro hat sich die Arbeitsgemeinschaft so das Projekt (Konzeption und Beschilderung) kosten lassen. „Eine Investition, die sich lohnt“, ist sich Büttner sicher. In regelmäßigen Abständen würden Schilder und Wegweiser zudem einer Qualitätssicherung unterzogen. Will heißen: gereinigt, gesäubert und ggf. ersetzt. „Das hat etwas mit touristischer Wertschätzung zu tun“, betonte Büttner.

Darüber hinaus wertete Büttner die für den Bäderradweg hinterlegte Marketingstrategie mit informativer Broschüre, Internet-Auftritt und interaktiver Karte als „vorbildlich“. Unter www.baederradweg.de finden alle Radbegeisterten die detaillierten Streckenbeschreibungen mit Entfernungen und Sehenswürdigkeiten in fünf Etappen von Überlingen bis Bad Wörishofen.

Gut funktionierendes Netzwerk

„Die Schwäbische Bäderstraße ist ein sehr gut funktionierendes Netzwerk im Gesundheitsbereich, das hat dieses Projekt einmal mehr gezeigt“, sagt Jürgen Jankowiak. Denn alle neun Städte haben eines gemein: Bäder, Thermen, Genuss-, Gesundheits- und Wellnessangebote in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands. Und jetzt auch einen gemeinsamen Radweg.

Quelle: Bad Wörishofen

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