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Bad Wörishofen: Bäume im Kurpark hinter Gitter!

Pressemeldung vom 28. November 2011, 14:03 Uhr

Ein Biber ist im Kurpark heimisch geworden. Dies führt aber auch zu Problemen. Der Biber ist nicht wählerisch, was die Bedingungen seines Lebensraumes angeht. Er siedelt sich vornehmlich an stehenden und fließenden Gewässern an. Als Nahrung dienen dem Biber vor allem Wasserpflanzen oder Weichhölzer, im Winter ernährt er sich von gesammelten Ästen und deren Rinde. Aus gesammelten Zweigen, Ästen oder dünneren Baumteilen baut sich der Biber seine Biberburg. Um weitere Schäden an den wertvollen Parkbäumen zu vermeiden, wurden alle Bäume auf der Insel und im Umkreis von 20 Metern um den Jakobsweiher durch Einzelschutzmaßnahmen mit Drahtgeflechten vor dem Abnagen geschützt. Der Biber ist artenschutzrechtlich streng geschützt und darf daher ohne Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörden in seinem Lebens-raum sowie in seinem Bestand nicht gefährdet oder beeinträchtigt werden. Wer Biberdämme ohne Genehmigung entfernt oder sogar die Biber tötet, macht sich nach dem Bundesnaturschutzgesetz strafbar.

Quelle: Kurverwaltung Stadt Bad Wörishofen

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