Energiewechsel

Bad Wörishofen: Eine Neapolitanische Nacht

Pressemeldung vom 21. September 2011, 13:53 Uhr

Mittwoch, 5. Oktober 2011 20.00 Uhr Kurtheater

Klassische, neapolitanische Lieder und uraltes Liedgut, das auf keinem Tonträger zu finden ist, garantieren einen hinreißenden Abend! Die neapolitanische Volksmusik ist durch die Mischung von klassischer Musik und älterer Volksmusik hervorgegangen. Neapel und das Volkslied gehören nicht nur in den Augen der Italiener zusammen, auch dem flüchtigen Touristen wird auffallen, dass in Neapel mehr als anderswo gesungen wird. Es singt der Pizzabäcker, der Fischer, der Straßenkehrer.

Für Gefühle von Lebensfreude bis Gänsehaut sorgt das begeisterte Musikerseptett vom Musikverein MO-MUS (Modena Musica) bestehend aus Solisten namhafter italienischer Orchester. Mit zwei jungen italienischen Opernsängern, die bereits ihre internationale Karriere gestartet haben, führt es originelle Arrangements aus der Feder des Maestro Stefano Seghedoni auf. Es begleitet Sie auf eine musikalische Reise durch die weltberühmte Melodienlandschaft Neapels, um die berühmte Vergangenheit der klassischen „Canzone Napoletana“ vorzustellen, von den anonymen Autoren und Komponisten des 18. Jhd. bis hin zu Gaetano Donizetti und darüber hinaus.
Im 19. Jahrhundert kam der Durchbruch und das Lied von Neapel wurde institutionalisiert. Seit ca. 1835 gibt es zur Festa di Piedigrotta, das der Madonna di Piedigrotta gewidmet ist, einen Gesangswettbewerb. Es war das inzwischen berühmte Lied „Te voglio assai bene“, das 1839 den Preis gewann; Den Text schrieb Raffaele Sacco, der Komponist war kein geringerer als der aus Bergamo stammende Komponist Gaetano Donizetti. Andere Lieder folgten, die im Stil des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Die neapolitanische Volksmusik genoss einen solchen Zuspruch, daß sie auch in Theatern gespielt wurde. Eduardo Di Capua schuf 1898 mit „‚O sole mio“ in Odessa (!) einen Gassenhauer, der durch seine ins Ohr gehende Melodie einen Siegeszug um die ganze Welt feierte.
Wie die Pizza war auch das Lied von Neapel ein Nebenprodukt der Emigration zwischen 1880 und 1920. Enrico Caruso trug sehr viel zur Verbreitung des Liedgutes seiner Geburtsstadt bei. Er hatte die Angewohnheit eine „Canzone Napoletana“ als Zugabe in der Met in New York zu singen. Danach taten es ihm fast alle großen Tenöre gleich und das führte dazu, dass man von Tenören einfach erwartete, dass sie Lieder aus Napoli im Repertoire hatten.
Kartenvorverkauf: Kurhaus Pavillon Bad Wörishofen, Telefon: 08247 / 99 33 57, Info-Point Therme, Telefon: 08247 / 33 33 70, Mindelheimer Zeitung, Telefon: 08247 / 35035 und Mindelheimer Zeitung, Telefon: 08261 / 99 13 0 sowie bei allen bekannten München Ticket-Vorverkaufsstellen und auch im Internet unter www.bad-woerishofen.de.

Quelle: Bad Wörishofen

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