Energiewechsel

Bad Wörishofen: Gesundheitsförderung in Unternehmen

Pressemeldung vom 27. Juni 2012, 08:30 Uhr

Im Rahmen des Kongresses „Prävention in Deutschland – zwischen Eigenverantwortung und
gesellschaftlicher Aufgabe“, setzte sich Dr. Gerd Müller für einen Paradigmenwechsel im
Gesundheitssystem ein. Er forderte die Krankenkassen auf, anstatt Krankheit Gesundheit zu
finanzieren.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte zu dem Kongress eingeladen, um mit den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erörtern, wie Erkrankungen, die vom Verhalten oder
vom Lebensstil begünstigt oder hervorgerufen werden, deutlich reduziert werden können. Die
Beteiligten waren sich einig, dass das Bewusstsein der Menschen für Dinge geschärft werden
muss, die die Gesundheit fördern oder schädigen. Im Gesundheitssystem müssen deshalb
Prävention und Gesundheitsförderung einen höheren Stellenwert erhalten.

Im Forum „Gesundheitsförderung in Unternehmen“ wies Klaus Holetschek, Präsident des
Bayerischen Heilbäderverbandes e.V. und DHV-Präsidiumsmitglied, darauf hin, dass ambulante
Kuren für Unternehmen ein sinnvolles Präventionsinstrument sind. „Präventionsmaßnahmen,
die während der Arbeitszeit erfolgen, verursachen einen Wirtschaftsausfall. Vorteil der
ambulanten Kur ist, dass sie meist während des Urlaubs bzw. der Freizeit erfolgt. Für das
Unternehmen entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten durch Ausfallzeiten“, so Klaus
Holetschek.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssten aus ihrem gewohnten Umfeld
herausgenommen werden. Nur in einer wohnortfernen Maßnahme könne eine dauerhafte
Lebensstiländerung trainiert werden. „Ziel einer ambulanten Kur ist es, mehr Verantwortung
für die eigene Gesundheit zu erlernen“, erklärte der Präsident des Bayerischen
Heilbäderverbandes e.V. weiter. Insgesamt werden dadurch auch Einsparungen beim Betrieb
erzielt. „Die Infrastruktur der Heilbäder und Kurorte bieten jahrelange Erfahrung und
hochqualifizierte Angebote im Bereich Gesundheit und Prävention und sind ein verlässlicher
Partner“, so Klaus Holetschek abschließend.

Quelle: Stadt Bad Wörishofen

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