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Bad Wörishofen: Jahrespressekonferenz Tourismus 23.02.2012

Pressemeldung vom 24. Februar 2012, 08:41 Uhr

München/Bad Wörishofen: Anlässlich der Jahrespressekonferenz Tourismus 2012 auf der f.r.e.e in München betonte der Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes, Bürgermeister Klaus Holetschek die Bedeutung des Gesundheitstourismus in Bayern.
„Gesundheit und Bayern sind zwei Supermarken, diese Synergien gilt es zu nutzen“, so Holetschek. Sorgen bereite ihm der Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer, dies bedeute auch einen Rückgang der klassischen Badekur. Die Gründe dafür seien – wie bereits mehrfach dargestellt – die Genehmigungspraxis der Krankenkassen und die Zunahme der Auslandskuren. Insgesamt seien ein Anstieg der Übernachtungen in den bayerischen Kurorten und Heilbädern um 2,55 Prozent und ein Anstieg der Ankünfte um 6,41 Prozent zu verzeichnen. „Durch die Kurorte und Heilbäder werden der ländliche Raum aufgewertet und rund 100.000 Arbeitsplätze gesichert.“ Holetschek forderte mehr Investitionen in die Gesundheit ein, Gesundheit in und aus Bayern sei auf dem besten Wege, ein Markenzeichen zu werden. Er präsentierte den Journalisten den neuen Markenauftritt „Natürlich gut beraten, Gesundes Bayern“, der, wie bereits berichtet, letzte Woche in München an den Start ging.

Wirtschaftsminister Martin Zeil freute sich besonders, dass alle Regionen Bayerns vom Tourismusboom profitierten. „Die höchsten Zuwachsraten (7,8 Prozent) bei den Gästeankünften verzeichnet dabei Schwaben, das damit deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt (5,6 Prozent) liegt.“ Ein Megatrend sei zudem der Wellness- und Gesundheitsurlaub. „Dies ist vor allem das Ergebnis engagierter, kompetenter und leistungsstarker Menschen in den Destinationen und Tourismusbetrieben“, lobte der Minister.

Ulrich Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes stellte die Bedeutung des Tourismus für Bayern heraus, leider werde dieser viel zu häufig unterschätzt. Dabei liege sie sowohl bei Beschäftigung als auch bei der Werteschöpfung deutlich vor Wirtschaftszweigen wie der KFZ-Industrie oder dem Maschinenbau. Außerdem forderte Brandl die Abschaffung der Mehrwertsteuer-Ungerechtigkeit auch für die Gastronomie. So fielen beispielsweise beim Essen im Stehen sieben Prozent dagegen beim Essen im Sitzen 19 Prozent Mehrwertsteuer an.

Quelle: Stadt Bad Wörishofen

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