Energiewechsel

Bamberg: Cocktailschlürfen für den guten Zweck

Pressemeldung vom 21. Dezember 2016, 15:04 Uhr

Im Rahmen des 1. Bamberger Genusstages rund um das „Bamberger Hörnla“ im September waren zahlreiche kulturelle und kulinarische Erlebnisse geboten. Natürlich durfte auch der alkoholfreie Cocktail nicht fehlen, den zwei Auszubildende des Landkreises Bamberg, Julian Hager und Anna Link, an der altbewährten „HaLT-Bar“ ausschenkten. Gerade in der Mittagshitze des sonnigen Tages waren die fruchtigen Cocktails namens „Sweet Caroline“, „Miami Beach“ und Co. so begehrt, dass schließlich 530 Euro zugunsten der Palliativstation der Sozialstiftung Bamberg zusammenkamen.

Als Empfänger des Erlöses entschieden sich die Auszubildenden für die Palliativstation der Sozialstiftung am Bruderwald, wo vor allem Schmerzpatienten und Schwerkranke auf ihrem letzten Lebensweg begleitet werden.Bei der Übergabe des Schecks zeigte sich der Leiter der Palliativstation, Dr. med. Jörg Cuno, sichtlich erfreut. Die Spende möchte er für die supportiven Therapien seiner Patienten, beispielsweise Kunst- und Musiktherapien, einsetzen.

Weiterführende Informationen:

Palliativstation In der Palliativstation werden vielerlei Tätigkeiten rund um die Pflege und Versorgung schwerkranker Menschen vorgenommen. Somit erhält jeder Patient einen individuellen Behandlungsplan, in dem neben den körperlichen auch psychische Aspekte eine große Rolle spielen. Sowohl Betroffene als auch deren Angehörige können dort Unterstützung im Umgang mit Sterben und Tod erhalten. In Notfällen und bei Krisen finden die Kranken dort rund um die Uhr einen Ansprechpartner und die Unterstützung, die sie in dieser Situation brauchen.

HaLT Das Projekt HaLT bietet Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer akuten Alkoholintoxikation behandelt werden müssen, sowie deren Eltern, noch in der Klinik eine Beratung. Zugleich richtet es sich an Verantwortliche in einer Kommune, geeignete Maßnahmen in der Alkoholprävention zu ergreifen und auf die Einhaltung des Jugendschutzes zu achten. Der Netzwerkansatz mit Kooperationen über die Grenzen des Suchthilfesystems hinaus ist das zentrale Merkmal des Projektes.

Quelle: Landratsamt Bamberg – Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

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