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Bamberg: Die Projekte „Gesunde Kommune“ und „Tom & Lisa“ werden finanziell unterstützt

Pressemeldung vom 6. Dezember 2016, 16:41 Uhr

Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres alltäglichen Lebens; Gesundheitsförderung muss also dort ansetzen, wo Menschen leben, lernen, lieben, arbeiten: Zuhause, in ihrer Kommune. Diese Erkenntnisse formulierte die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrer Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung. Und sie sind die Grundlage eines Kooperationsprojektes, das im Landkreis Bamberg seit dem 1. September 2016 umgesetzt wird: die „Gesunde Kommune“.

In den vier ausgewählten Gemeinden Breitengüßbach, Gundelsheim, Königsfeld und Stegaurach werden Bürger motiviert und unterstützt, sich aktiv mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen und gesundheitsfördernde Aktionen umzusetzen. Maßgeblich finanziert wird das Projekt durch die AOK Bayern, die nun ganz offiziell die Förderzusage an die beiden Kooperationspartner Caritas und Landkreis übergab.

Das Freiwilligenzentrum CariThek des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. übernimmt die Projektkoordination. Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein erklärt, warum sein Haus sich beteiligt: „Zum grundlegenden Selbstverständnis der Caritas gehört es, mit sozial engagierten Menschen an der Verwirklichung einer solidarischen Gesellschaft mitzuarbeiten. Daher unterstützen wir nicht nur Menschen bei ihrer Lebensbewältigung, sondern fördern auch gezielt ehrenamtliches Engagement. Beides wird in der „Gesunden Kommune“ vorbildlich umgesetzt, daher übernehmen wir diesen Part sehr gerne!“.

Seit 2015 bilden Stadt und Landkreis Bamberg die Gesundheitsregionplus Bamberg. Dieser Zusammenschluss drückt den politischen Willen aus, Gesundheitsförderung und Prävention kommunal besser zu verankern. Landrat Johann Kalb erläutert: „Die Gesundheit unserer Bürger ist ein zentraler Faktor für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Die ‚Gesunde Kommune‘ gibt einen wichtigen Anstoß für deren Erhalt und Verbesserung. Und sie bildet einen wertvollen Baustein im Gesamtprogramm der Gesundheitsregionplus Bamberg“.

Und Peter Weber, Direktor der AOK Bamberg, ergänzt: „Wir wissen, dass Menschen eher Angebote nutzen, wenn sie selbst bei deren Entstehung beteiligt sind, als wenn ihnen fertige Programme angeboten werden. Daher sind wir überzeugt, dass unser Beitrag zur ‚Gesunden Kommune‘ gut investiert ist.“

Auch das suchtpräventive Projekt für Schulklassen der 8. bis 9. Jahrgangsstufe „Tom & Lisa“ der Villa Schöpflin e. V. erhielt eine Förderzusage. Ein interaktiver Workshop kombiniert Teamaufgaben mit Wettbewerbselementen rund um das Thema Alkohol. Das Gesundheitsamt Bamberg hat zwei ausgebildete Trainerinnen, die dieses an Schulen Projekt anbieten. Die AOK finanziert die Einsätze. Da viele Fachstellen den Bedarf der Schulen alleine nicht decken können, entwickelte die Villa Schöpflin auch ein Train-The-Trainer-Konzept: Interessierten Lehrkräften und Schulsozialarbeiter/innen wird „Tom & Lisa“ in einem Seminar direkt zur Verfügung gestellt , damit sie in enger Abstimmung mit den Präventionsfachkräften den Workshop selbstständig an ihrer Schule anbieten können. Die Gesundheitsregionplus hat das auf Wunsch der Regierung von Oberfranken überregional ausgeschriebene Seminar im November 2016 mit finanzieller Unterstützung der AOK durchgeführt.

Quelle: Landratsamt Bamberg – Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

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