Energiewechsel

Bamberg: Müll im Maintal – Partner für den Main haben 4 Tonnen Abfall gesammelt

Pressemeldung vom 17. Juli 2015, 09:34 Uhr

Maintal (Lkr. Bamberg/ Lkr. Lichtenfels): Das Flussparadies Franken hat im Juli die Bilanz der diesjährigen Aktion „Mein Main muss sauber sein“ auf ihrer Internetseite www.flussparadies-franken.deveröffentlicht. Geschätzt mindestens vier Tonnen Müll haben viele Große und Kleine ehrenamtliche Helfer im Frühjahr gesammelt. Zwanzig Gruppen waren sowohl vom Land als auch vom Fluss aus im Einsatz.

Die Ausbeute ist erschreckend: jede Menge Glas- und Plastikflaschen, ein Sofa, ein Roller, ein Einkaufswagen, Autoreifen vieles weitere mehr. Und jetzt im Sommer kommt an vielen Seen wieder täglich neuer Müll dazu. Bürgermeister Carsten Joneitis von der Gemeinde Oberhaid ist sauer „Zum Teil werden die Baggerseen als rechtsfreie Räume angesehen! Nach den oftmals ausufernden Feiern bleibtum das Lagerfeuer jede Menge Müll zurück.“ Besonders problematisch für die, die am nächsten Tag wieder baden wollen, sind Glasscherben und Kronkorken. Bei vielen scheint die Meinung zu herrschen, dass das alles schon irgendjemand irgendwann wegräumen wird. Einer, der sich seit Jahrzehnten für die Gewässer einsetzt, ist Fritz Kohn von der Bischberger Fischerzunft. Aber auch ihm reicht es jetzt langsam. „Seit über 35 Jahren bin ich Fischereiaufseher, nicht nur um unsere Angler zu kontrollieren, sondern ich traue mich auch die vielen Freizeitsuchenden anzusprechen ihren Müll mit zunehmen und muss mich oft noch dumm anreden lassen.“

Das Maintal ist nicht nur für eine Menge Tier- und Pflanzenarten ein unersetzbarer Lebensraum. Gerade im Sommer zieht es Jung und Alt ans Wasser. Aber vielen scheint dieser Schatz vor der Haustüre nichts wert zu sein. Es beginnt mit der achtlos weggeworfenen Zigarettenkippe und hört beim kaputten Sonnenschirm, der am Strand zurückgelassen wird oder beim geklauten Fahrrad, das schnell mal im Fluss entsorgt wird, nicht auf. Dabei ist es eigentlich kinderleicht, wenn jeder seine Sachen wieder mitnimmt, ist das Problem schon fast gelöst.

Quelle: Landratsamt Bamberg

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