Energiewechsel

Bamberg: Problemmüllsammlung im Landkreis beginnt

Pressemeldung vom 28. Februar 2012, 10:30 Uhr

Am kommenden Samstag beginnt im Landkreis Bamberg die erste Problemmüllsammeltour des Jahres 2012. Ein Sammelfahrzeug des Entsorgers nimmt „gefährliche“ Abfälle entgegen, die nicht über die Restmüllstonne entsorgt werden dürfen. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Bamberg macht darauf aufmerksam, dass wasserlösliche Wandfarben („Dispersionsfarben“) nicht am Problemmüllfahrzeug abgegeben werden müssen. In vielen Landkreisen sind Wandfarben generell bei der Problemabfallsammlung ausgeschlossen.

Im Landkreis Bamberg gilt für Dispersionsfarbe folgende Regelung:
Eingetrocknete Wandfarben / Leere Eimer werden nicht angenommen
Maximal drei Eimer flüssiger Farbe werden angenommen
„Pinselreine“ Kunststoffeimer in den gelben Sack oder zum Wertstoffhof

Flüssige Farbreste eintrocknen lassen und über die Restmülltonne entsorgen, Eimer in den gelben Sack oder zum Wertstoffhof. Eingetrocknete Farbe kann auch im Eimer über die Restmülltonne entsorgt werden.

Bei der Problemmüllsammlung werden angenommen:
nur „handelsübliche Mengen“
„gefährliche Abfälle“ nur in der Originalverpackung (maximale Gebindegröße 25 Liter)
Behälter mit den Gefahrstoffsymbolen

Energiesparlampen
Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfungsmittel
Lösemittelhaltige Abfälle

Batterien aller Art
Chemikalien z. B. Säuren, Laugen, Salze, Beizen, usw.
Haushaltsreiniger und Wasch- bzw. Pflegemittel, nicht vollständig entleerte Spraydosen
Quecksilberhaltige Abfälle
Feuerlöscher

Bei der Problemmüllsammlung werden nicht angenommen:
Altöl (Verbrennungsmotoren- oder Getriebeöl, Rückgabe beim Handel), Leuchtstoffröhren (Wertstoffhof), Hausmüll, Altreifen, Asbestzementplatten, Druckgasflaschen, Munition

Bei Fragen: Fachbereich Abfallwirtschaft: 0951/85-706 bzw. 85-705

Quelle: Landratsamt Bamberg – Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis