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Bayreuth: Arztvortrag zur Depression und Suizidprävention

Pressemeldung vom 2. Dezember 2015, 12:09 Uhr

BAYREUTH – Im Rahmen der Arztvortrags-Reihe in Kooperation von Volkshochschule und Arztforum Bayreuth, gibt es am Donnerstag, 10. Dezember, um 20 Uhr, im Historischen Sitzungssaal einen Vortrag mit Professor Dr. Manfred Wolfersdorf. Er spricht über Depression und Suizidprävention – und damit über ein brandaktuelles Thema.

Über 30 Millionen Menschen in den EU-Staaten leiden an einer diagnostizierten depressiven Erkrankung, wobei die Rate des Erkennens in Deutschland unter 50 Prozent liegt. Die deutliche Zunahme der Fälle von Arbeitsunfähigkeit und der vorzeitigen Verrentung seit circa 10 bis 15 Jahren geht nahezu völlig zu Lasten depressiver Erkrankungen. Bei der Prävention depressiver Erkrankungen werden Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention unterschieden. Die Primärprävention stellt unter anderem Beziehungsstile, biographische Entwicklung und soziokulturelle Faktoren in den Mittelpunkt. Die Sekundärprävention beinhaltet die Früherkennung depressiver Erkrankungen, die Verbesserung sowohl der Diagnostik, als auch der Akutbehandlung. Die Tertiärprävention zielt auf den Langzeitverlauf und auf die Verhütung von Wiedererkrankung ab. Dabei muss auch über mögliche Risiken für eine Wiedererkrankung nachgedacht werden. Hierzu gehören zum Beispiel auch psychische Belastungsfaktoren im Arbeitsbereich, die zu Burnout-Zuständen führen können – als Vorläufer sogenannter Erschöpfungsdepressionen.

Quelle: Stadt Bayreuth

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