Energiewechsel

Bayreuth: Engagiert für die Universität Bayreuth

Pressemeldung vom 1. Dezember 2016, 16:54 Uhr

Prof. Dr. Martin Huber, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, setzt ab 1. Dezember 2016 seine erfolgreiche Amtszeit als Vizepräsident der Universität Bayreuth für den Bereich Lehre und Studierende für weitere drei Jahre fort. Ebenfalls zum 1. Dezember 2016 wurden die oberfränkische CSU-Politikerin Monika Hohlmeier, MdEP, sowie die Münchner SPD-Politikerin Isabell Zacharias, MdL, von der Hochschulleitung für die Dauer von fünf Jahren als neue Mitglieder des Kuratoriums der Universität Bayreuth bestellt.

Prof. Dr. Martin Huber wiedergewählt als Vizepräsident Bereich Lehre und Studierende

„Attraktive Studiengänge sind das Herzstück einer jeden Universität – neben einer innovativen Forschung sind sie die Basis für eine solide und gesunde Hochschule, die regional, national und international die besten Studierenden gewinnt. Ich freue mich deshalb sehr, meine Tätigkeit in der Hochschulleitung und auf allen Ebenen der Universität Bayreuth fortsetzen zu dürfen“, erklärt Prof. Huber. Die Fortsetzung seiner Amtszeit für weitere drei Jahre beginnt am 1. Dezember 2016. Prof. Huber lehrt seit 2010 an der Universität Bayreuth Neuere Deutsche Literaturwissenschaft.

Seine persönlichen und wissenschaftlichen Wurzeln hat Prof. Dr. Martin Huber in Bayern. Der 54-Jährige studierte an der LMU München Germanistik und Anglistik für das Lehramt. Von 1988 bis 2003 war der gebürtige Augsburger an der LMU in Lehre und Forschung tätig. Nach Promotion und Habilitation führte der erste Ruf Prof. Huber an die Fern-Universität Hagen auf eine Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Prof. Huber ist seit 2012 gewähltes Mitglied im Fachkollegium Literaturwissenschaft der DFG.

„Das Amt des Vizepräsidenten für den Bereich Lehre und Studierende koordiniert und moderiert die vielfältigen Prozesse, die unsere Studiengänge in Lehre, Prüfungsverfahren und deren Verwaltung ausmachen. Es lebt von der Kommunikation mit Studierenden, den Fakultäten, den Fachkollegen und der Verwaltung“, so Prof. Huber. „Nach dem Erfolg in der Systemakkreditierung will ich weiter daran arbeiten, die Universität Bayreuth und ihre Studiengänge noch besser zu machen.“

Monika Hohlmeier, MdEP, ist neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth

Die oberfränkische CSU-Politikerin Monika Hohlmeier, MdEP, ist von der Hochschulleitung zum 1. Dezember 2016 für die Dauer von fünf Jahren als neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth bestellt worden.

Monika Hohlmeier war seit 1990 Mitglied im Bayerischen Landtag und dort im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport tätig. Von 1993 bis 1998 war sie Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium von 1998 bis 2005 bayerische Kultusministerin.

Seit 2009 ist sie Abgeordnete im Europäischen Parlament und vertritt dort die Interessen Oberfrankens. Im Europäischen Parlament ist Monika Hohlmeier Mitglied des Haushalts- und des Innenausschusses sowie als Vorsitzende des Arbeitskreises Luft- und Raumfahrt tätig. „Ich habe als Abgeordnete mit Freude den Vorsitz für diesen Arbeitskreis übernommen. Diese spezielle und hoch technologisierte Sparte macht mir immer wieder aufs Neue bewusst, wie sehr man in der Forschung stets am Puls der Zeit bleiben oder diesen sogar vorgeben muss“, erklärt die Abgeordnete des Europäischen Parlaments.

„Deshalb ist es mir eine große Ehre, Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth sein zu dürfen, in einer solch zukunftsorientierten und über die Landesgrenzen hinweg beliebten Universität mitwirken zu können. Als Europaabgeordnete für Oberfranken kenne ich die Bedeutung der Universität Bayreuth für unsere Region, aber auch ihren Bekanntheitsgrad, der weit über Oberfranken hinausgeht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass junge Menschen gerne in ihrer Heimat bleiben, hier an der Universität Bayreuth ein sehr gutes Studium durchlaufen können und auch dank der engen Verknüpfungen zwischen Universität und Unternehmen gute Berufsmöglichkeiten vorfinden“, sagt das neue Kuratoriumsmitglied.

Isabell Zacharias, MdL, ist neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth

Ebenso zum 1. Dezember 2016 ist die Münchner SPD-Politikerin Isabell Zacharias, MdL, von der Hochschulleitung für die Dauer von fünf Jahren als neues Mitglied des Kuratoriums der Universität Bayreuth bestellt worden.

„Im Jahre 2000 bin ich nach Bayern migriert, kurz darauf in die SPD eingetreten – ausgelöst durch meine Unzufriedenheit mit der bayerischen Schulpolitik. Seit 2008 sitze ich für die SPD im Bayerischen Landtag, von Anfang an bin ich hochschul- und kulturpolitische Sprecherin meiner Fraktion. Allen voran liegen mir die Themen Bildung und Hochschule am Herzen. Frauenförderung, Internationalisierung und die Mitwirkung von Studierenden möchte ich durch mein politisches Handeln vorantreiben.

Über ihre Bestellung zum Kuratoriumsmitglied der Universität Bayreuth freut sich die 51-Jährige und erklärt: „Die Universität Bayreuth ist hervorragend und sehr erfolgreich. Immer wieder rangiert sie weit vorne in internationalen Rankings. Es ist mir eine Ehre, Teil dieser exzellenten Hochschule zu sein und ich will mein Möglichstes tun, damit die Universität Bayreuth in fünf Jahren genauso gut, wenn nicht sogar noch erfolgreicher dasteht.“

Das Kuratorium der Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth wird in ihrer Arbeit für die Region und in der Region durch ein eigenes Kuratorium unterstützt. 2013 gegründet, ist das Kuratorium eine Schnittstelle zwischen Universität und Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen. Das Kuratorium unterstützt die Universität bei der Öffentlichkeitsarbeit, berät und fördert sie bei allen möglichen Themen. Die Universität Bayreuth konnte namhafte mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie ‚Oberfranken-Aktivisten‘ aus Politik, Verwaltung, Medien und Kunst für die ehrenamtliche Kuratoriumsarbeit gewinnen. Dem Kuratorium gehören nunmehr 18 Personen an. Kuratoriumsmitglieder werden von der Hochschulleitung für die Dauer von fünf Jahren bestellt.

Kurzporträt der Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Gründungsauftrag der 1975 eröffneten Universität ist die Förderung von interdisziplinärer Forschung und Lehre sowie die Entwicklung von Profil bildenden und Fächer übergreifenden Schwerpunkten. Die Forschungsprogramme und Studienangebote decken die Natur- und Ingenieurwissenschaften, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften ab und werden beständig weiterentwickelt.

Gute Betreuungsverhältnisse, hohe Leistungsstandards, Fächer übergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings. Die Universität Bayreuth liegt im weltweiten Times Higher Education (THE)-Ranking ‚150 under 50‘ auf Platz 35 der 150 besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind.

Seit Jahren nehmen die Afrikastudien der Universität Bayreuth eine internationale Spitzenposition ein; die Bayreuther Internationale Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Die Hochdruck- und Hochtemperaturforschung innerhalb des Bayerischen Geoinstituts genießt ebenfalls ein weltweit hohes Renommee. Die Polymerforschung hat eine herausragende Position in der deutschen und internationalen Forschungslandschaft. Die Universität Bayreuth verfügt über ein dichtes Netz strategisch ausgewählter, internationaler Hochschulpartnerschaften.

Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 13.300 Studierende in 146 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Mit ca. 1.200 wissenschaftlichen Beschäftigten, 232 Professorinnen und Professoren und etwa 900 nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universität Bayreuth der größte Arbeitgeber der Region.

Quelle: Universität Bayreuth

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis