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Berg: Grundschüler als Gemeinderäte

Pressemeldung vom 9. Februar 2012, 09:43 Uhr

Die Schülerinnen und Schüler der Chunradus-Grundschule Sindlbach durften bei
einem Besuch bei der Gemeinde die Plätze der Gemeinderäte einnehmen und
hatten viele Fragen vorbereitet, die sie mit dem Bürgermeister erörterten.
Vor der „Gemeinderatssitzung“ im Saal des neuen Rathauses führte Helmut
Himmler die 25 Schüler der Sindlbacher Schule mit Schulleiter August Graf
durch das Verwaltungsgebäude und erklärte den Kindern die vielfältigen
Aufgaben der Kommune.

Waltraud Meindl gab den Viertklässlern einen Einblick in die gespeicherten
Daten des Einwohnermeldeamtes, das Passwesen und die Funktionsweise des
Bürgerbüros als erste Anlaufstelle für die Bürger der Gemeinde im Rathaus –
dem „Haus der Bürger“.

Standesbeamter Rudolf Braun erzählte von seinen Aufgaben im Standesamt – von
der Geburt bis zur Zuweisung der letzten Ruhestätte eines Menschen auf einem
der sechs Friedhöfe im Gemeindebereich Berg. Erstaunt waren die jungen
Besucher über die „gestochene Schrift“ in alten Geburts- und
Heiratsurkunden.

Bürgermeister Helmut Himmler war einmal mehr angetan von der „hervorragend
vorbereiteten Klasse“ und dem vorbildlichen Verhalten. Nach seinen Worten
sei eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde, dass alle Schülerinnen und
Schüler in hellen, ästhetisch angenehmen Räumen arbeiten können und
bestmögliche Unterrichtsbedingungen vorfinden sollen. Das koste sehr viel
Geld, sei aber zur Vorbereitung bester Zukunftschancen für die jungen
Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg erforderlich. Der aktuelle Bau der
Ganztagsschule Berg koste 2,1 Millionen Euro, die kleine Grundschule in
Sindlbach sei bereits vor zwei Jahren umfassend saniert worden und pro Jahr
gebe die Gemeinde Berg rund eine Million Euro für den laufenden Betrieb
ihrer zwei Schulen in Berg und Sindlbach aus.

Sorge bereiten ihm und dem Gemeinderat die geringen Geburtenzahlen im
Schulsprengel Sindlbach, wodurch nach heutiger Einschätzung der Bestand der
Schule an der Eschenbachstrasse nicht gesichert sei.

Quelle: Gemeinde Berg bei Neumarkt i.d.OPf.

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