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Berg: Reise in die Geschichte des Rohrenstädter Tals

Pressemeldung vom 13. Februar 2012, 08:53 Uhr

Viele aktuelle und ehemalige Bewohner der drei „Städte“ Unter-, Mitter-und
Oberrohrenstadt waren ins Vereinsheim der Wiesengrund-Schützen gekommen, um
im vollen Saal des Hauses anhand einer umfangreichen Bild-Präsentation eine
Reise in die Vergangenheit der Dörfer anzutreten.

Bürgermeister Helmut Himmler hatte ins Schützenhaus geladen, um neben
eigenen die Bilder zu zeigen, die ihm von Ortsbürgern zur Verfügung gestellt
wurden: Landschaftsaufnahmen, Dorfleben, Feste, Jubiläen aus dem 20.
Jahrhundert.

Längst verstorbene Rohrenstädter und wichtige Ereignisse wurden wieder
aktuell und gegenwärtig. Der Bürgermeister, der selbst in Unterrohrenstadt
wohnt, will mit diesen Veranstaltung das Bewusstsein für Geschichte, Heimat
Tradition und die Relativität des Gegenwärtigen stärken.

Beim Betrachten der Bilder – so Himmler am Ende der Veranstaltung – werde
nämlich klar, wie kurz eigentlich ein Menschenleben sei und mit welchen
Nichtigkeiten viel zu viel Zeit vergeudet werde. Demgegenüber komme es
vielmehr darauf an, die guten Phasen des Lebens zu erkennen und zu genießen
im Wissen, dass diese erfahrungsgemäß nicht lange anhalten.

In jeder Gemeinde und in jedem Dorf könne und müsse wieder
Mitmenschlichkeit, Nachbarschaft, Hilfsbereitschaft und
Verantwortungsbewusstsein für den engeren Lebensbereich gestärkt werden als
Korrektiv zum vorherrschenden Materialismus und Konsumismus. Dieser führe
allerorten in Sackgassen der inneren Leere und Unzufriedenheit.

Der Bürgermeister lobte bestehende Initiativen in Ölsbach, Stöckelsberg und
Langenthal mit gleichen Zielsetzungen. Das Bewusstsein für die Heimat und
die eigene Geschichte wachse beständig und Bürger aus vielen Orten der
Gemeinde bringen stetig historische Bilder ins Rathaus, wo sie digitalisiert
und für alle Zeiten gesichert werden.

Quelle: Helmut J. Himmler / Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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