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Berg: SPD-Kreistagsfraktion will Kinderbetreuung für Klinikum und Landratsamt

Pressemeldung vom 25. Oktober 2011, 09:41 Uhr

Die Sozialdemokraten im Kreistag wollen entschiedene Schritte für eine
professionelle, zuverlässige Kinderbetreuung für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter am Klinikum Neumarkt sowie dem Landratsamt.

Moderne und zukunftsfähige Familienpolitik, meinte Bürgermeister Helmut
Himmler bei der letzten Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion, sei zugleich
Wirtschafts- und Personalpolitik. In Zukunft werde es einen harten
Wettbewerb um qualifiziertes Personal in der Privatwirtschaft, der
Gesundheitswirtschaft sowie auch in den Behörden geben.

Man müsse Bedingungen schaffen, damit die Familien Berufstätigkeit und
privates Leben gut organisieren können und dazu gehöre optimale
Kinderbetreuung in allen Altersstufen. Die Frauenerwerbstätigkeit werde
wegen des bevorstehenden Arbeitskräftemangels in den nächsten Jahrzehnten
stetig ausgeweitet werden müssen und darüber hinaus – so stellvertretende
Landrätin Carolin Braun – seien junge Frauen bestens qualifiziert und wollen
nach der Kinderphase weitgehend berufstätig bleiben. Demzufolge sollte eine
attraktive Kinderbetreuung zusammen für die Dienstleistungsbehörde
Landratsamt und das Klinikum eingerichtet werden. Dies sei seit Jahren eine
beständige Forderung der SPD und viel zu lange sei in dieser Angelegenheit
in Verkennung des Bedarfs abgewiegelt und gebremst worden.

Auch in der vorschulischen und schulischen Betreuung sehen die SPD-Vertreter
im Kreistag nach Erläuterungen von Erwin Jung aus Parsberg in den Kommunen
des Landkreises Erweiterungsbedarf.

Insbesondere in den Ferien – präzisierte die Berger Kreisrätin Erna Späth –
müsse die Betreuung auf ein lückenloses Angebot erweitert werden. Viele
Familien hätten derzeit erhebliche Probleme, während der Schließzeiten der
Kindertagesstätten Berufstätigkeit und Kinderbetreuung zu regeln. Für
Alleinerziehende sei dies eine kaum lösbare Aufgabe.

Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler lobte das respektable Engagement der
Städte, Märkte und Gemeinde beim Ausbau der Kinder- und Jugendbetreuung im
vorschulischen und schulischen Bereich während der letzten zehn Jahre. Die
noch erforderlichen Ergänzungen werde man sicher bewältigen können.
Diesbezüglich seien auch Vergleiche von Regionen wenig hilfreich, weil diese
in aller Regel die unterschiedlichen Voraussetzungen der Regionen nicht
berücksichtigen können. Entscheidend sei vielmehr, ob Zufriedenheit mit den
vorhandenen Angeboten in den jeweiligen Gemeinden herrsche. In dieser
Hinsicht sei der Landkreis Neumarkt schon jetzt in einer guten Position.
Gleichwohl gelte es die vorhandenen Angebote stets im Sinne einer modernen
Familienpolitik zu ergänzen bzw. weiterzuentwickeln.

Quelle: Helmut J. Himmler / Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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