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Berg: SPD würdigt Arbeit der Krankenpflegeschule

Pressemeldung vom 28. Oktober 2011, 12:17 Uhr

Bereits bei der Führung durch den Neubau des Schul- und Studienzentrums am
Klinikum Neumarkt waren die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion
beeindruckt von der Funktionalität und Ästhetik des Gebäudes. Schulleiter
Peter Bernsdorf von der Berufsfachschule für Krankenpflege zeigte sich daher
auch sehr zufrieden mit den nunmehr gegebenen Arbeitsbedingungen und dankte
dem Kreistag für die Bereitstellung der erforderlichen Gelder.

Im anschließenden Informationsgespräch erläuterte Bernsdorf, dass seit 1961,
dem Gründungsjahr der Schule, rund 1500 Krankenpflegekräfte an der
Einrichtung ausgebildet worden seien und inzwischen auch die Außenstelle der
Ohm-Fachhochschule Nürnberg jeweils am Montag und Freitag ihre Veranstaltung
am Klägerweg abhält.

Über die Ausbildungsgang ?Gesundheits- und Krankenpfleger/-in? hinaus gebe
es in Neumarkt vielfältige Möglichkeiten der Weiterqualifizierung, z.B. der
Intensivpflege und Anästhesie, zur Praxisanleiterin bzw. zum Praxisanleiter.

Der Beruf biete sehr gute Aussichten und parallel zur dreijährigen
Ausbildung könne die Fachhochschulreife erworben werden.

Auf entsprechende Anfrage von Kreisrat Stefan Großhauser aus Freystadt
informierte der Leiter der Schule, dass neben Abiturenten und Absolventen
der Fachoberschulen sowie Real- und Mittelschulen auch Hautschüler mit Quali
zur Ausbildung zugelassen werden ? allerdings mit zweijähriger
Berufsausbildung oder Ausbildung zur Krankenpflegerin. Nach seinen
Erfahrungen bewältigen die zugelassenen Hauptschüler die Ausbildung ebenso
wie Abiturienten. Ziel der Schule sei, junge Menschen zu
verantwortungsbewussten und fachkompetenten Krankenpflegekräfte auszubilden
und das werde auch erreicht.

Stellvertretende Landrätin Carolin Braun regte eine Erweiterung der
Ausbildungspflegekapazität mit Zweizügigkeit der Schule an, da es einen
eklatanten Mangel an qualifizierten Pflegekräften gebe. Hierzu meinte Peter
Bernsdorf, dass eine Zweizügigkeit der Schule wegen der räumlichen
Gegebenheiten nicht möglich sei, die Anregung d facto aber bereits in der
Umsetzung sei. Man habe sehr große Klassen gebildet und die Schule sei auf
108 Schülerinnen und Schüler ausgelegt.

Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler hob die Bedeutung der
Gesundheitswirtschaft als Wachstumsbranche der Zukunft hervor. Daher seien
die stetig hohen Investitionen am Klinikum äußerst bedeutsam für die
Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, aber auch für
den regionalen Arbeitsmarkt. Bereits beim Rundgang und beim Blick aus der
neuen Krankenpflegeschule zum Altbau des sog. Schwesternwohnheims aus den
1970er Jahren hatte er auf den anstehenden Modernisierungsbedarf dieses
Gebäudes hingewiesen. Die Bedeutung der Krankenpflegeschule müsse immer
wiederbetont werden, denn neben den medizinischen Leistungen des Klinikums
sei die Qualität der Pflege mit attraktiven räumlichen Gegebenheiten
entscheidend für den Ruf und das Image nach Außen. Insofern werde an der
Schule wesentlich die Zukunft des Klinikums vorbereitet.

Quelle: Helmut J. Himmler / Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz

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