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Buttenwiesen: Historische Werkzeuge, alte Pflüge, Heiligenbilder und noch viel mehr

Pressemeldung vom 9. November 2011, 11:24 Uhr

Stadl-Museum in Wortelstetten ist einen Besuch wert

Wer das Stadl-Museum in der Wortelstettener Gärtnerstraße betritt, taucht in die längst vergangene Welt früherer Zeiten ein. Die historischen Schätze des Heimatmuseums wurden mit viel Herzblut von Peter Rieger zusammengestellt – unter tätiger Mithilfe von Ehefrau Josefine und der gesamten Familie.

Bürgermeister Norbert Beutmüller und Teile des Buttenwiesener Gemeinderats, die die heimatkundliche Sammlung kürzlich besichtigten, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Jede Ecke des Museums bot neue Überraschungen und gab Anlass zu angeregten Gesprächen.

Dreschflegel, Leiterwagen, Pflüge und Eggen für Ochsen- und Pferdegespanne machen die alte Landwirtschaft anschaulich, in der Maschinen noch keine Rolle spielten. Die Schusterwerkstatt der Stadl-Museums ist eine absolute Rarität. Früher gab es solche Werkstätten in allen Dörfern, heute sind sie fast in Vergessenheit geraten. Die ausgestellten Werkzeuge verblüffen den heutigen Betrachter, der sich beim besten Willen nicht vorstellen kann, welchem Zweck die seltsam gebogenen und geformten Arbeitsgeräte dienten. Früher konnte jeder Lehrbub damit umgehen. In den stilecht eingerichteten historischen Wohnräumen kann man Leinenbettzeug, Heiligenbilder und -figuren bewundern, die aus der modernen Lebenswelt längst verschwunden sind.

Bürgermeister Beutmüller zeigte sich vom Heimatmuseum und von der Begeisterung Riegers für die historischen Schätze beeindruckt: „Das Stadl-Museum gehört zu den kulturellen Highlights der Gemeinde Buttenwiesen. Eine Museumsführung von Herrn Rieger ist ein großes Erlebnis.“

Quelle: Gemeinde Buttenwiesen

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