Energiewechsel

Cham: Flaschen-Musik nach dem Reinheitsgebot

Pressemeldung vom 27. Juni 2012, 16:04 Uhr

GlasBlasSing-Quintett Berlin in Cham – Keine Macht den Dosen!

Cham. WAS machen die? Den ganzen Abend lang Musik auf Flaschen?
Wie soll das denn funktionieren?

Außerordentlich gut, wie das GlasBlasSing Quintett mit seinem ersten Programm „Liedgut auf Leergut“ schon eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Die Anfänge konnte vor sechs Jahren auch ein absolut begeistertes Chamer Publikum live mitverfolgen. Die Metamorphose des wenig beachteten Alltagsgegenstands Flasche zum hippen Alleskönner-Instrument darf seither als gelungen gelten, wie inzwischen zahllose Auftritte des Quintetts in Rundfunk und Fernsehen belegen.
Mit „Keine Macht den Dosen!“ setzen die Racker derzeit zum zweiten Streich an und produzieren auf der Bühne Musik nach dem deutschen Reinheitsgebot.
Und wie überaus unterhaltsam das ist, stellen sie beim Donnerstagskonzert am 12. Juli im Rahmen des Chamer „Sommers am Regenbogen“ unter Beweis. Bei schönem Wetter im Hof der Landkreismusikschule, bei Regen im Sparkassensaal in der Further Straße.
Veranstalter dieses Konzerts ist die Stadt Cham, gesponsert wird der Abend von der Firma Ensinger Kunststoffe GmbH.
Tickets zum Preis von 18/ 15 € ermäß. gibt es im
Sekretariat der Landkreismusikschule (Tel. 09971 85110).

Durch strategische Instrumenten-Zukäufe auf dem europäischen Getränke-Binnenmarkt und einer geschickten Optimierung des bestehenden Klangkörpers ist es dem GlasBlasSing Quintett jetzt gelungen, das nächst höhere Flaschenmusik-Level zu erreichen:
Glasklar geploppte Arpeggien, eine filigran zischende Hi-Hat-Flasche, wirbelnde Schlägel am Jägermeister-Xylophon, ein packender Beat auf dem Wasserspender-Schlagzeug…
Ob Blues, Rumba, oder Uptempo-Rocksong, ob selbst komponiert und getextet oder frech adaptiert – wer Flaschenmusik so wie das GlasBlasSing Quintett versteht, duldet keine stilistischen Grenzen. Aber: Gilt das auch für die großen Werke der klassischen Musik? Für die besonders!
Das anspruchsvolle Publikum möchte die Flasche selbstverständlich nicht nur geblasen, sondern auch als Perkussionsinstrument erleben, und zwar in optisch ausgeklügelten Choreographien. Und natürlich mit textlichen Neuinterpretationen und Eigenkompositionen.
Dabei beherrscht das Quintett spielend den stilistischen Spagat von den 30er Jahren bis zum Hiphop inklusive beidhändig freies Daumenploppen. Verbunden mit der Fähigkeit, die Flaschen während des Spielens weiterzureichen, zu werfen und zu fangen, ganz zu schweigen vom Kunststück, mit verschlossenen Augen barocke Klangkaskaden hernieder perlen zu lassen.

„Liedgut auf Leergut“ geht in die zweite Runde.
Das GlasBlasSing Quintett fordert nachdrücklich: „Keine Macht den Dosen!“
Denn hier kommt nichts aus der Konserve. Ein begeisterndes, atemberaubendes Konzert mit Musik, wie sie so kein zweites Mal erzeugt wird.

Quelle: Stadt Cham

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