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Coburg: Alleinerziehende auf dem Coburger Arbeitsmarkt

Pressemeldung vom 17. Februar 2012, 10:41 Uhr

„Alleinerziehende sind der Geheimtipp auf dem Arbeitsmarkt“, erklärt Nina Axmann, die Beauftragte für Chancengleichheit im Jobcenter Coburg Stadt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin aus dem Landkreis, Susann Klar, hat sie deshalb die Veranstaltung „An die Zukunft denken – pack ma’s an“ organisiert, die am vergangenen Dienstag in den Räumen der CoJe stattfand.

Auch Stefan Trebes, Geschäftsführer des Jobcenters Coburg Stadt, schätzt das Potential der Alleinerziehenden für die Arbeitswelt hoch ein: „Gerade diese Gruppe hat besondere Begabungen. Sie sind nach Untersuchungen überdurchschnittlich belastbar und verfügen über überdurchschnittliches Organisationstalent.“

Weil Alleinerziehende die Verantwortung für Erziehung aber überwiegend aus eigener Kraft tragen, sind sie auf besondere Unterstützungsangebote angewiesen, um sich noch besser auf das Arbeitsleben konzentrieren zu können.

Deshalb hatten rund 180 alleinerziehende Männer und Frauen bei der Veranstaltung Gelegenheit, die Coburger Anlaufstellen kennen zu lernen, die ihnen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine wesentliche Stütze sein können: angefangen bei der Oma-Opa-Vermittlung, der Schwangerenberatung, dem Kinderschutzbund, über das städtische Bildungsbüro und das Amt für Jugend und Familie bis hin zu Caritas und Arbeiter-Samariter-Bund.

„Es gibt wirklich viele Angebote in Coburg. Die helfen auch. Jetzt brauche ich nur noch einen Arbeitsplatz. Denn was ich will, ist, mein Leben wieder selbst im Griff zu haben: mit Arbeit, Kindern und allem, was dazu gehört“, so eine Teilnehmerin, die namentlich nicht genannt werden möchte.

Auch Trebes hofft, dass die Arbeitgeber mehr Bereitschaft zeigen, familiengerechte Arbeitsplätze anzubieten: „Jeder kennt den Satz aus der Werbung ‚Ich leite ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen‘ und hat die Frau vor Augen, die das sagt und dabei an ihren Haushalt, ihre Kinder, deren Hausaufgaben, die Einkäufe und so weiter denkt. An dem Satz ist auch was dran. Wer das schafft, und das erst recht noch in alleiniger Verantwortung, wie unsere Alleinerziehenden, der kann auch in der Arbeitswelt ordentlich anpacken. Diese Stärken können Arbeitgeber noch intensiver nutzen, zumal es in diesem Zusammenhang tolle Fördermöglichkeiten gibt. Fazit: Unsere alleinerziehenden Männer und Frauen wollen arbeiten und haben richtig Potential.“

Interessierte Arbeitgeber melden sich bitte jederzeit beim

Geschäftsführer des Jobcenters Coburg Stadt:
Stefan Trebes
Hinterer Floßanger 10
96450 Coburg
09561/ 2365 110
stefan.trebes@jobcenter-ge.de

Quelle: Stadt Coburg

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