Energiewechsel

Coburg: Klima-Kompetenzzentrum, gläserne Baustelle und ein autofreier Sonntag

Pressemeldung vom 18. Mai 2010, 10:36 Uhr

Die Expertengespräche sind beendet und das Integrierte Klimaschutz-Konzept der Stadt Coburg nimmt Form an
Das Klimaschutz-Team der Stadt Coburg ist der Fertigstellung des „Integrierten Klimaschutzkonzeptes“ einen entscheidenden Schritt näher gekommen: Zahlreiche Umwelt-Experten aus der Region haben sich in den letzten Wochen getroffen und Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes in Coburg diskutiert. Mit dabei: städtische Mitarbeiter, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden. Dabei stellte sich heraus, dass die Bürger bereits gute Vorarbeit geleistet haben: Während eines Workshops bei der VHS-Coburg hatten sie im Vorfeld zahlreiche Ideen zur Verbesserung des Klimas in Coburg gesammelt. Diese Ideen wertete ein externes Ingenieursbüro aus und gliederte sie in die vier Themenblöcke Mobilität, Konsum und Freizeit, Energie und Bauen und Wohnen, mit denen sich die Experten daraufhin beschäftigten.
Viele Vorschläge der Bürger stießen auf positive Resonanz: Zum Beispiel die Idee einer „gläsernen Baustelle“. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir während der Bauarbeiten zur neuen Turnhalle am Vorderen Floßanger einen Tag der offenen Baustelle durchführen“, sagte der Umweltbeauftragte der Stadt Coburg, Werner Weber: „Da die Halle die neuesten Energie-Standards erfüllen wird, könnten sich die Besucher vor Ort ein Bild davon machen, wie energieeffizientes Bauen aussieht.“
Ein weiterer Vorschlag, der von den Experten begrüßt wurde, ist die Entstehung eines Klima-Kompetenzzentrums in Coburg. Ins Klimaschutzkonzept aufgenommen wird wohl auch die Idee, Öko-Strom-Ladestationen für Elektro-Fahrräder, (so genannte Pedelecs) und für E-Roller in Coburg einzurichten. Zudem könnte – wenn es nach den Klima-Experten geht -demnächst in Coburg ein autofreier verkaufsoffener Sonntag stattfinden – ein Tag, an dem sich ausschließlich Fahrräder, E-Bikes, Busse und natürlich Fußgänger in der Innenstadt tummeln.
Alle Ideen werden jetzt intern nochmals auf ihre Effizienz hin überprüft. Anschließend finden die besten Maßnahmen Eingang ins Integrierte Klimaschutzkonzept.

Quelle: Stadt Coburg

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