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Coburg: Koordinierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund: wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge und ausländische Mitbürger

Pressemeldung vom 12. Januar 2017, 16:33 Uhr

Durch finanzielle Unterstützung des Unternehmens Brose ist bei der Stadt Coburg eine Beratungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund geschaffen worden. Das Angebot für anerkannte Flüchtlinge und Migranten unterstützte der Automobilzulieferer im vergangenen Jahr mit 20.000 Euro, 2017 wird das Engagement in gleicher Höhe fortgesetzt. „Unser Familienunternehmen übernimmt nachhaltig Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen“, erklärt Michael Daniel, Leiter Sonderprojekte Personalstrategie bei Brose. Das Unternehmen hat ein Mitarbeiterpatenprogramm gestartet, bildet Flüchtlinge aus und fördert eine Sprachlern-App. „Wir sind überzeugt, dass die Koordinierungsstelle der Stadt Coburg Neuankömmlingen den Start in Deutschland erleichtert und somit deren Integration in unsere Gesellschaft fördert“, so Daniel.

Die Beratungsstelle ist beim Sozialamt der Stadt Coburg angesiedelt und befindet sich im Haus „Sozial Aktiv“, Oberer Bürglaß 4. Hier finden Zuwanderer jeden Alters, die ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegt haben, Unterstützung. Seit 15.08.2016 wird Almut Hagner als Koordinatorin für diesen Personenkreis eingesetzt.

Neben Bewältigung von Alltagsproblemen, „was finde ich wo“, Arztsuche und Hilfe bei Arztterminen, Aufklärung über Mülltrennung und Energiesparen gehört das Erklären der Eingangspost, Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen sowie das Verweisen an

die richtigen Ansprechpartner in Ämtern und Institutionen zu den täglichen Aufgaben. Es wird Unterstützung beim Zugang zu unserem Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt geleistet. Das Erlernen der deutschen Sprache ist für Menschen mit Migrationshintergrund der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration. Almut Hagner unterstützt dies durch das Ermitteln des richtigen Sprachkurses und fördert die soziale Integration durch die Vermittlung von Kontakten mit Coburger Bürgerinnen und Bürgern.

Die meiste Zeit investiert Almut Hagner im Moment in die Suche nach geeigneten Wohnungen für Menschen, die nach dem Abschluss des Asylverfahrens die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen dürfen. Es werden sowohl 1-2-Zimmer-Wohnungen für Einzelpersonen als auch 3-4-Zimmer-Wohnungen für Familien benötigt. Durch eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge im gesamten Stadtgebiet besteht die Möglichkeit des kulturellen Austausches mit den Nachbarn, was einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten haben wird. Wohnungsangebote nimmt Almut Hagner gerne entgegen.

Die Koordinierungsstelle für Menschen mit Migrationshintergrund ist unter Telefon-Nr. 09561 892510 oder per E-Mail unter Almut.Hagner@coburg.de zu erreichen.

Quelle: Stadt Coburg

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