Energiewechsel

Coburg: Langfristig über 2.100 Tonnen CO2 einsparen – Stadt Coburg orientiert…

Pressemeldung vom 12. Mai 2010, 11:16 Uhr

Rund 250.000 Euro will die Stadt Coburg in diesem Jahr investieren, um städtische Gebäude energetisch weiter zu verbessern. Konkret soll von dem Geld unter anderem die Beleuchtung an Schulen, im Ämtergebäude und im Stadthaus modernisiert werden. So werden künftig energieeffiziente Leuchtstoff-Lampen Licht spenden. Im Stadthaus soll zudem – genau wie im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr im Dammweg – die Heizungsanlage optimiert werden. „Damit erreichen wir eine CO2-Einsparung von über 140 Tonnen pro Jahr“, so der Leiter des Hochbauamts, Ullrich Pfuhlmann.

Den Anstoß für die Energie-Sparmaßnahmen gab das Teil-Klimaschutzkonzept, das die Stadt Coburg erstellen ließ. 2009 hatte das Hochbauamt eine Ingenieursgesellschaft für Energiewirtschaft mit der Untersuchung von 77 städtischen Gebäuden beauftragt. Dabei wurden energetische Schwachstellen ausfindig gemacht und aufgezeigt, wo und wie sie durch technische Veränderungen behoben werden können. Die Ergebnisse liegen inzwischen vor.

„Das Konzept unterteilt sich in kurz- und mittelfristige sowie langfristige Maßnahmen“, erklärt Pfuhlmann. Die Kosten für erstere betragen insgesamt knapp 500.000 Euro. Die Hälfte des Geldes wird die Stadt Coburg noch in diesem, die andere Hälfte im nächsten Jahr investieren. „Insgesamt senken wir den CO2-Ausstoss damit um 288 Tonnen pro Jahr“, so der Amtsleiter. Laut Gutachten stehen den Investitionen Einsparungen von über 145.000 Euro gegenüber. Die Amortisationsdauer beträgt knapp dreieinhalb Jahre. „Langfristig können laut Klimaschutz-Konzept sogar über 2.100 Tonnen CO2 pro Jahr reduziert werden, wenn wir zum Beispiel in den Gebäuden Blockheizkraftwerke installieren“, sagt Ullrich Pfuhlmann.

Insgesamt umfasst das Gutachten 563 Seiten. Jedes der 77 Gebäude ist einzeln aufgeführt. Das Konzept beschreibt den Status Quo und die technischen oder baulichen Veränderungen, die vorgenommen werden könnten, um CO2 – und damit auf Dauer auch Geld – einzusparen.

Für die Erstellung des städtischen Klimaschutzkonzeptes und die begleitende Beratung bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen erhielt die Stadt Coburg eine Zuwendung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter dem Förderkennzeichen 03KS0041. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich in Berlin.

Eine Zusammenfassung des städtischen Klimaschutzkonzeptes gibt es im Internet unter www.coburg.de (Ämter und Behörden ( Hochbauamt). Wer noch nähere Informationen benötigt und Einsicht in das ausführliche Konzept haben möchte, kann sich an Ullrich Pfuhlmann, den Leiter des Hochbauamtes, wenden (Tel.: 09561/89-1650, E-Mail: ullrich.pfuhlmann@coburg.de).

Quelle: Stadt Coburg

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