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Coburg: „Notfallplan Asyl“ für Coburg aktiviert

Pressemeldung vom 17. Juli 2015, 09:02 Uhr

Die Regierung von Oberfranken hat nun den bereits im Winter angekündigten „Notfallplan Asyl“ für die Stadt Coburg aktiviert. Damit steht die Stadt Coburg vor der Aufgabe, in den nächsten Wochen bis zu 200 Flüchtlinge in einer Notunterkunft unterzubringen und zu versorgen.

„Dadurch, dass wir auf die fertigen Pläne, die wir bereits im vergangenen Winter festgelegt haben zurückgreifen können, laufen die Vorbereitungen bislang völlig problemlos. In diesem Zusammenhang, möchte ich schon jetzt allen Helfern von BRK, THW und der Freiwilligen Feuerwehr Coburg danken, die in der Mehrzahl auf ehrenamtlicher Basis im Moment dafür Sorge tragen, dass wir nächste Woche gut vorbereitet die ersten Flüchtlinge begrüßen können. Auch den eingebundenen Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der weiteren involvierten Behörden, möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich danken, denn ihr Einsatz geht weit über das normale Maß hinaus.“, so Thomas Nowak, Coburgs 3. Bürgermeister und verantwortlich für das Thema Asyl in Coburg.

Neben der Aufstellung der Betten, gilt es nun, auch die Verpflegung, die medizinische Betreuung, die Registrierung und Erfassung der Flüchtlinge sicherzustellen. Ein ganz wichtiger Punkt wird in den Wochen auch die Betreuung der Flüchtlinge sein.

„Wo 200 Menschen unterschiedlicher Herkunft auf engstem Raum zusammenleben, ist Zerstreuung und Betreuung ein äußerst wichtiger Punkt. Hier sind in erster Linie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich des Sozialamtes und des Amts für Jugend und Familie gefordert, aber auch qualifizierte, ehrenamtliche Hilfe ist natürlich herzlich willkommen“, so Thomas Nowak. „Wir haben von Seiten der Stadt Coburg eine zentrale E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich alle Bürgerinnen und Bürger, gerne aber auch Vereine und Institutionen wenden können, die konkrete Hilfsangebote machen möchten. Dies kann ehrenamtliche Arbeit sein, wenn sich jemand persönlich einbringen möchte, genauso gerne aber auch Angebote für Sachspenden oder ähnliches“, so Nowak abschließend.

Quelle: Stadt Coburg

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