Energiewechsel

Coburg: Sachstand Bahnunterführung Creidlitz

Pressemeldung vom 18. Dezember 2015, 08:11 Uhr

Die sich bereits Jahrzehnte hinziehenden Planung für eine Bahnunterführung im Coburger Stadtteil Creidlitz, werden sich, auch wenn für den städtischen Teil der Baumaßnahme bereits Baurecht vorliegt, weiter verzögern. Darauf wies Oberbürgermeister Norbert Tessmer in der heutigen Stadtratssitzung noch einmal hin. Der Grund für die erneute Verzögerung um erfahrungsgemäß eineinhalb bis zwei Jahre, ist die Tatsache, dass die DB Netz AG, in einem Schreiben an die Stadt Coburg mitgeteilt hat, dass das Eisenbahnbundesamt nun – entgegen anderen Absprachen – in ein Planfeststellungsverfahren für die Baumaßnehme gehen wird. Als Begründung führt die Bahn die „vermehrten und ständigen Einwendungen der Bürger“ an. Deswegen ist, so die Bahn weiter „das bisher vereinbarte, vereinfachte Genehmigungsverfahren … nicht mehr möglich“.

Seit dem 7. Dezember ist auch ein Normenkontrollverfahren anhängig, das sich gegen den Bebauungsplan richtet und das Ziel verfolgt, diesen für unwirksam erklären zu lassen.

„Die Entwicklungen im Hinblick auf die jahrelange Forderung – auch durch den Bürgerverein Creidlitz – nach der Bahnunterführung, kann ich nur bedauern!“, so Oberbürgermeister Tessmer. „Die große Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner, das hat die Bürgerversammlung mit einem sehr eindeutigen Votum eindrucksvoll gezeigt, sind für die Unterführung. Leider haben wir in diesem Fall aber das Heft des Handelns nicht in der Hand und müssen nun abwarten, wie das Eisenbahnbundesamt weiter vorgeht und was die Gerichte im Normenkontrollverfahren entscheiden“, so Tessmer abschließend.

Quelle: Stadt Coburg

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