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Coburg: Warum der Bleistift kein Bleistift ist

Pressemeldung vom 27. Mai 2010, 10:23 Uhr

Auf Einladung der Stadt Coburg und der Stadtbücherei unternahmen die Gewinner des Coburger Wettbewerbs „Jugend schreibt“ einen Ausflug nach Stein bei Nürnberg, wo sie die Bleistiftfabrik von Faber-Castell besichtigten. Die Schülerinnen und Schüler, die aus vielen Coburger Schulen kamen, erfuhren, wie Blei- und Buntstifte hergestellt werden. Pro Jahr pflanzt und fällt die Firma 2 Millionen Zedern, um täglich 500 000 Stifte herzustellen. Die Firma, die seit 1761 in Familienbesitz ist, über 700 Mitarbeiter beschäftigt und inzwischen auf allen Kontinenten der Welt produziert, stellt 850 verschiedene Stiftarten in 150 verschiedenen Farben her. Die jungen Schreibtalente waren sehr interessiert und begeistert von den Maschinen, die fast ohne menschliches Zutun die Stifte fabrizierten. Nach der Führung durch Herrn Manfred Fritz bekamen alle einen „perfekten Bleistift“ geschenkt. Übrigens: Im Bleistift ist kein Gramm Blei. Früher glaubte man, die Miene bestehe aus Blei. In Wirklichkeit müsste der Bleistift eigentlich Graphitstift heißen, denn die Miene besteht aus Graphit und Tonerde.
Im Anschluss daran lernten die Teilnehmer des Ausfluges bei einem zünftigen Mittagessen den Mundartdichter Helmut Haberkamm kennen, der von seiner Arbeit erzählte und einige seiner Gedichte in fränkischer Mundart vorlas. Alle Gewinner des Wettbewerbs waren der Ansicht, dass der Ausflug ein voller Erfolg war, und traten zufrieden und voller neuer Eindrücke und Ideen die Heimreise nach Coburg an.

Quelle: Stadt Coburg

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