Energiewechsel

Dachau: Der HvO in Haimhausen ist mit neuem Team wieder im Dienst

Pressemeldung vom 13. Juli 2016, 12:36 Uhr

Der HvO Haimhausen wird dringend gebraucht. Das zeigen die mehr als 20 Einsätze, zu denen der Notfalleinsatzwagen seit dem 18. Juni neben Rettungswagen und Notarzt mitalamiert wurde. Der neu beklebte Golf Variant und das neue, ehrenamtliche Team wurden vor dem Rathaus in Haimhausen vorgestellt. Neben Peter Rückert sind die vier neuen Mitglieder der HvO-Gruppe Haimhausen Harry Tettinger, Michael Rank, Achim Forster und Christian Strzoda. Mit diesem Team konnten Helfer gefunden werden, die langfristig für die Bürger in Haimhausen zur Stelle sind. Harry Tettinger motivierte die vom BRK-Kreisvorsitzenden Bernhard Seidenath initiierte Flyer-Aktion in seiner Heimatgemeinde zum Ehrenamt. Der 44-jahrige machte heuer seine Ausbildung zum Sanitäter und ist nun der neue Vorsitzende der Gruppe. Tettinger betont: „Was mich bewegt, ist das Helfen am Menschen. Wir sind echte Helfer vor Ort, weil wir auch die Familien betreuen, wenn zum Beispiel ein Familienangehöriger ins Krankenhaus transportiert wird und die Familie allein zurück bleibt.“ Der HvO in Haimhausen war der erste, den es seit 1993 bayernweit gab. Über viele Jahre wurde er von Peter Rückert alleine betreut. Rückert hatte rund 120 Einsätze pro Jahr und konzentrierte sich vor allem auf die Absicherung von Einsätzen. Dass es in der Gemeinde nun wieder ein volles HvO-Team gibt, ist auch den Bemühungen Bernhard Seidenaths zu verdanken. Seit Beginn seiner Amtszeit als BRK-Kreisvorsitzender war es sein Ziel, die HvO-Ortsgruppe in Haimhausen wieder zu verstärken. In seiner Begrüßung wies Bernhard Seidenath denn auch auf die Bedeutung dieser ortsnahen Notfallversorgung hin: „Für die Gemeinde Haimhausen, vor allem für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für das Rote Kreuz im Kreisverband Dachau, ist heute ein Tag der Freude. Mit der Wiederindienststellung des Helfers vor Ort in Haimhausen gelingt es, das therapiefreie Intervall bei Notfällen deutlich zu verkürzen. Der Rettungswagen hat nun einmal deutlich längere Anfahrtszeiten – entweder aus Dachau oder aus Eching – als der Helfer vor Ort, weswegen dieser schon die Zeit bis zum Eintreffen des hauptamtlichen Rettungspersonals sinnvoll überbrücken kann.“ Bei der offiziellen Vorstellung des Teams waren Haimhausens Bürgermeister Peter Felbermeier, BRK-Kreisbereitschaftsleiter Reinhard Weber, der BRK-Leiter Ausbildung Michael Karlstetter und Andi Plennert als BRK-Fachdienstleiter für den Sanitätsdienst anwesend. Bernhard Seidenath sagte: „Der HvO ist gelebtes Ehrenamt, er ist Ehrenamt wie aus dem Bilderbuch, weil er den Menschen vor Ort, in der eigenen Heimatgemeinde in einer schwierigen, außergewöhnlichen Situation hilft und beisteht. “ Bürgermeister Peter Felbermeier brachte die Freude über den wieder eingeführten HvO in seinem Grußwort ebenfalls zum Ausdruck und versprach die Unterstützung der Gemeinde für die HvO-Ortsgruppe. Bislang besteht die HvO-Gruppe aus fünf ehrenamtlichen Helfern. Dass sie weiter wächst, ist der Wunsch aller Beteiligten, damit sich die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Voraussetzung für eine Teilnahme am HvO ist das Mindestalter von 18 Jahren. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Die erforderliche Sanitätsausbildung erfolgt beim Roten Kreuz in Dachau. Interessierte können sich an das Rote Kreuz in Dachau unter 08131/3663-0 wenden. Helfer vor Ort gibt es vom Rotes Kreuz an sechs Standorten im Landkreis Dachau: in Schwabhausen, in Vierkirchen, in Haimhausen, in Altomünster. in Petershausen sowie in Hilgertshausen-Tandern. Hinzu kommt noch der sogenannte First Responder des THW in Günding/Bergkirchen. Foto: Michael Karlstetter, Reinhard Weber, Bernhard Seidenath mit dem neuen HvO-Team in Haimhausen Harry Tettinger, Michael Rank, Peter Rückert, Achim Forster und Christian Strzoda. Rechts Andreas Plennert und Bürgermeister Felbermeier.

Quelle: Stadt Dachau

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