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Deining: Narren trieben ihr (Un-)Wesen in Deining

Pressemeldung vom 15. Februar 2010, 08:59 Uhr

Der Deininger Faschingszug war wiederum ein Spektakel bester Güte. Mißgeschicke wurden ausgespielt.
Viele Geschichten und Missgeschicke sind heuer wieder in der Gemeinde passiert, und der eine oder andere hat sich auch g’scheid blamiert. Das freut vor allem die Organisatoren des Deininger Faschingszuges, der am gestrigen Sonntag den ganzen Ort in den Ausnahmezustand versetzte. Es gab Maschkerer in Hülle und Fülle, und der Kommentator Franz-Xaver Horvath lief wieder einmal zu Höchstform auf.
An der Spitze des 19. Gaudiwurms marschierten die als Wikinger verkleideten Musiker der Blaskapelle Deining unter dem Motto „Michi und die starken Männer“. Im Schlepptau hatten sie das Narrenschiff der Faschingsgesellschaft „Narredei“ mit dem Elferrat und die Kutsche des Prinzenpaares Alice I. und Jochen I. Die feuchtfröhliche und zum Scheitern verurteilte Floßfahrt der Reservisten wurde von den Siegenhofener Narren ins Visier genommen. Als bei der Jungfernfahrt die beiden Bürgermeister Scherer und Feichtmeier mit an Bord gingen, bekam das Floß durch die politischen Schwergewichte Schlagseite und begrub die Reservisten samt den beiden Bürgermeistern mit ihren Handys unter sich. „Brisante Nummern, Dates und Daten, wenn die an die falschen Leut‘ geraten – und die geben’s gar der Presse preis, dann hab ich einen Riesenscheiß!“ so deckte Karl Sippl die Sorgen des Gemeindeoberhauptes auf.
Für das Abwracken des Mittersthaler Feuerwehrautos hatte die Oberbuchfelder Feuerwehr samt Burschenverein so gar kein Verständnis. „Jetzt haben sie’s gschafft – hätten sie’s besser gepflegt, der Karren hätt’s bestimmt noch Jahre gemacht“. Die Mittersthaler besangen ihren Dorfausflug nach Passau, bei dem die Fanny am Donauufer sitzt und sich über eine vorbei schwimmende Handtasche wundert, die sich im Nachhinein als ihre eigene herausstellte und ihr von der Wasserschutzpolizei nach Hause nachgeschickt wurde. Die Köllerbudn-Jungen aus Deining nahmen die Deininger Kirwaleid aufs Korn, denen die Kirwabaum-Spitze zweimal abgebrochen ist. Für die Landjugend Waltersberg ist der Valentinstag am Faschingssonntag der passende Anlass für „Rote Lippen soll man küssen…“. Mit Bobbycar und Tretbulldog ausgerüstet, rückte die KLJB Deining an, um den wahren Gründen für den Bau des „Alois-Scherer-Rings“ auf die Spur zu kommen. Erstmals kamen die Deininger in den Genuss der Dietfurter Kaisergarde, die mit ihrem Auftritt die Männerherzen höher schlagen ließen.

Quelle: Gemeinde Deining

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