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Erlangen: Auftakt zur „Gesundheitsregionplus“

Pressemeldung vom 13. Juli 2015, 14:48 Uhr

Die 19. Sitzung der Gemeinsamen Gesundheitskonferenz der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt stand ganz im Zeichen des Auftakts für das Modellvorhaben „Gesundheitsregionplus“. Dessen Ziel ist es, lokale Akteure vor Ort besser zu vernetzen, um die Gesundheitsförderung und die medizinische Versorgung der Menschen weiter zu verbessern. Dazu wurde bereits in der Stadt und im Landkreis eine Geschäftsstelle eingerichtet, die für fünf Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert werden.
„Wir fangen nicht bei null an“, betonten Peter Lederer und Luitgard Kern vom staatlichen Gesundheitsamt bei der Vorstellung des Projekts. „In der Versorgung sowieso aber auch in der Gesundheitsförderung und Prävention gibt es in Erlangen und im Landkreis eine Menge bewährter Einrichtungen und Initiativen, auf deren Arbeit wir aufbauen wollen.“ In einem ersten Schritt soll zunächst eine eingehende Bestands- und Bedarfsanalyse durchgeführt werden. Dazu wird derzeit an einen weiten Kreis von im Gesundheitsbereich tätiger Personen ein Fragebogen verschickt. Anhand der dadurch ermittelten Ergebnisse und sich anschließender Experteninterviews sollen künftige Handlungsfelder aufgezeigt werden. Die Ergebnisse werden dann in der nächsten Sitzung zum Ende des Jahres vorgestellt. Mit allen Akteuren sollen dann im Projektverlauf Gesundheitsziele erarbeitet, Strukturen gestärkt und zielgruppengerechte Maßnahmen initiiert werden.
Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens fasste ihre Motivation für das Modellprojekt „Gesundheitsregionplus“ wie folgt zusammen: „Ich will mit dazu beitragen, die gesundheitliche Chancengleichheit in unserer Stadt zu verbessern. Mein Ziel ist es, die Angebote, wo nötig, auszubauen und sie allen Menschen zugänglich zu machen“.

Quelle: Stadt Erlangen

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