Energiewechsel

Erlangen: Erfolgreiche Drittmittelakquise für kommunales Jobcenter

Pressemeldung vom 11. Mai 2015, 15:32 Uhr

Der im Jobcenter Erlangen mit der Aktivierung und Integration von SGB II-Beziehern beauftragte Gesellschaft zur Förderung der Arbeit (GGFA AöR) ist die umfassende Einwerbung von Drittmitteln gelungen. So konnte eine Teilnahme am „Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter“ gesichert werden, das sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Ferner fließen ESF-Mittel aus den Programmen „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ und „Kajak“ nach Erlangen.
Die genannten Programme richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Das „Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter“ ist mit rund 1,4 Millionen Euro ausgestattet und läuft von 1. Juni 2015 bis 31. Mai 2020. Für 35 langzeitarbeitslose Personen kann mit intensiver Förderung und Arbeitgeberzuschüssen die Integration in den Arbeitsmarkt angestrebt werden. Das mit knapp 73.000 Euro ausgestattete Programm „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ bereitet Mitglieder in Bedarfsgemeinschaften auf die Eingliederung in Arbeit vor. „Kajak Erlangen“, für das rund 80.000 Euro fließen, ist für die Zielgruppe der Alleinerziehenden und ihre Kinder. Das Programm, das zwei Jahre läuft, soll den Einstieg in Erwerbsarbeit vorbereiten und unterstützen.
Zusätzlich ist die GGFA Initiator und Träger des Projektes „ZusammenArbeit – Inklusion in eine gemeinsame Arbeitswelt“. Gemeinsam mit einem Konsortium aus sieben regionalen Projektpartnern ist es gelungen, für den Zeitraum von April 2015 bis März 2018 rund 1,6 Millionen Euro zu akquirieren. Mit dem Programm sollen die Aktivierung, Qualifizierung und nachhaltige Integration arbeitssuchender schwerbehinderter Jugendlicher und Erwachsener erreicht werden.
Die GGFA ist aufgrund der kontinuierlichen Reduzierung der Eingliederungsmittel aus dem Bundeshaushalt immer stärker auf die Gewinnung von Drittmitteln angewiesen. Insbesondere durch die Beendigung des Sonderprogramms „Perspektive 50plus“ zum Jahresende 2015 fehlen jährlich Mittel in Höhe von 860.000 Euro, obwohl der Betreuungsbedarf für diese Zielgruppe weiterhin bestehen bleibt. Es ist deshalb unabdingbar, neue Projekte und Fördermittelgeber zu gewinnen.

Quelle: Stadt Erlangen

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