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Erlangen: Erlangen-Pass als schicke Scheckkarte

Pressemeldung vom 24. Juli 2015, 11:30 Uhr

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag die Verwaltung beauftragt, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die Einführung des Erlangen-Passes zu schaffen. Den Grundsatzbeschluss für einen Sozialpass hatte das Gremium bereits Ende letzten Jahres getroffen. „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt eingeleitet, um bedürftigen Menschen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen“, zeigte sich Oberbürgermeister Florian Janik zufrieden. Bereits in seiner Antrittsrede als Stadtoberhaupt nannte er die Einführung eines Erlangen-Passes als ein erstes und wichtiges Ziel. „Wir können damit nicht Armut vermeiden, aber wir können den Menschen signalisieren, dass alle Menschen das Recht haben, am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und niemand aufgrund seiner finanziellen Lagen von der Teilhabe ausgeschlossen ist“, so der OB in einer Pressemeldung.
Aussehen soll der Erlangen-Pass wie eine Scheckkarte. Dieses Format ist nicht nur deutlich benutzerfreundlicher sondern auch für die Verwaltung einfacher handhabbar und kann mit einem Großteil der Bildungs- und Teilhabeleistungen kombiniert werden. Bürgermeisterin und Sozialreferentin Elisabeth Preuß dankte in diesem Zusammenhang der Verwaltung: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich intensiv mit verschiedenen Systemen befasst und eine gute Lösung gefunden“.
Die Gültigkeit des Passes soll jeweils ein Jahr betragen. Maßgeblich ist das Kalenderjahr. In einem ersten Schritt sollen bestehende Vergünstigungen bei städtischen Ämtern und Veranstaltungen sowie Ermäßigungen bei ÖPNV-Abo-Tickets in Anspruch genommen werden können. Geplant ist auch, die Streifenkarten und/oder Einzelkarten möglichst ab den 1. Januar in den Bereich der Verbilligung/Ermäßigungen miteinzubeziehen. Weitere Leistungen sollen in künftigen Schritten hinzukommen.

Quelle: Stadt Erlangen

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