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Erlangen: Gedenken an Kriegsende – Erlanger Delegation zu Gast in Wladimir

Pressemeldung vom 13. Mai 2015, 15:22 Uhr

„Merkel hätte nach Wladimir kommen sollen, dann würde sie sehen, hier laufen keine blutrünstigen Krieger herum“, gaben die russischen Veteranen Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik mit auf dem Weg. Er war vom 6. bis 10. Mai mit einer fast 40-köpfigen Delegation in die Partnerstadt nach Russland gekommen, um dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren zu gedenken. Mit dem Erlanger Stadtoberhaupt sprach erstmals ein Deutscher auf dem Platz des Sieges – vor rund 70.000 Menschen. Dabei warnte Janik vor dem Wiederentstehen von Feindbildern. Weiterer Höhepunkt der Reise: Das 20-jährige Bestehen des Erlangen-Hauses. Mitgekommen nach Wladimir war auch eine kleine Gruppe aus der thüringischen Partnerstadt Jena unter Leitung ihres Oberbürgermeisters Albrecht Schröter. Seit sieben Jahren besteht das „Partnerschaftsdreieck“ Erlangen-Jena-Wladimir.
Zum Programm der fünftägigen Reise gehörten weiterhin eine ökumenische Friedensandacht, die Enthüllung eines Gedenksteins für die in Wladimir verstorbenen deutschen Gefangenen sowie „bewegende Begegnungen“ mit Kriegsteilnehmern. Oberbürgermeister Sergej Sacharow nannte das als Hotel und Sprachlernzentrum erfolgreiche Erlangen-Haus ein Wunder und dankte den Gästen für den Besuch in dieser weltpolitisch so schwierigen Zeit.

Quelle: Stadt Erlangen

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