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Erlangen: Gemeinsames Kultur- und Kreativmanagement für die Städteachse

Pressemeldung vom 3. Juni 2015, 14:38 Uhr

Die Wirtschaftsreferenten von Nürnberg und Erlangen, Michael Fraas und Konrad Beugel, schlagen vor, ein gemeinsames lokales Kultur- und Kreativwirtschaftsmanagement für die Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach zu schaffen. Es soll als „Kümmerer“ und Ansprechpartner für die örtliche Kultur- und Kreativwirtschaftsszene arbeiten, die für die gesamte Städteachse ein wichtiger Wirtschaftszweig und Innovationsfaktor ist. Ein gemeinsames Management für den Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach hätte einen erheblichen Mehrwert und wäre ein Signal an die Kultur- und Kreativwirtschaft in der gesamten Städteachse. Fraas und Beugel werden ihren Vorschlag in die Wirtschaftsreferentenkonferenz der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach einbringen. Gemeinsam betonen sie: „Mit unserem Vorschlag wollen wir Kirchturmdenken überwinden, um das Zukunftsthema Kultur- und Kreativwirtschaft mit mehr Power voranzubringen. Wir wollen Ressourcen bündeln und Synergien heben. Die Kultur- und Kreativwirtschaftsszene agiert ohnehin nicht in Stadtgrenzen.“
Aufgaben eines lokalen Kultur- und Kreativwirtschaftsmanagements, wie es bereits in München, Augsburg und Regensburg existiert, sollen zum Beispiel die Konzeption von Projekten, Vernetzung, Gründerberatung und -starthilfe, Erhöhung der Sichtbarkeit der Szene, Marketing oder auch die Organisation von Zwischennutzungen leer stehender Gebäude sein. Die Arbeit soll in enger Kooperation mit dem landesweit tätigen Bayerischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft in Nürnberg erfolgen.

Quelle: Stadt Erlangen

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