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Erlangen-Höchstadt: Landratsamt Erlangen-Höchstadt beteiligt sich an Schweigeminute

Pressemeldung vom 23. Februar 2012, 10:32 Uhr

Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Erlangen. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt beteiligt sich an der deutschlandweiten
Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am heutigen
Donnerstag um 12 Uhr. Von 2000 bis 2006 wurden neun Kleinunternehmern türkischer
und griechischer Herkunft sowie einer Polizistin mutmaßlich von der Zwickauer
Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ ermordet. „Unsere Gedanken sind bei
den zehn Mordopfern und ihren Angehörigen. Solche rechtsextremistischen Taten
erfüllen die Menschen hier mit Entsetzen und Abscheu“, sagt Landrat Eberhard Irlinger
bei der Ankündigung der Schweigeminute.

Fortwährendes Gedenken
„Entsetzen vor rechtsextremistischer Gewalt darf jedoch nicht nur eine Schweigeminute
lang währen, wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, solche Taten nicht zu
vergessen“, fügte Irlinger hinzu. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt engagieren sich
beispielsweise Jugendliche im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage“ für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Mit Theaterstücken,
Projekttagen und Konzerten wie „Rock gegen Rechts“ lernen die Jugendlichen, Andere
zu akzeptieren und sich gegen jegliche Form von Diskriminierung einzusetzen.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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