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Erlangen-Höchstadt: Gesetz wird im Laufe des Jahres erwartet – Anträge erst ab Inkrafttreten der gesetzlichen Neuregelung stellen

Pressemeldung vom 11. Januar 2017, 11:03 Uhr

Das Bundeskabinett hat eine Ausweitung des Unterhaltsvorschusses beschlossen. Liegen entsprechende Anspruchsvoraussetzungen vor, soll der Unterhaltsvorschuss künftig gezahlt werden bis das Kind volljährig ist. Eine Höchstbezugsdauer fällt künftig weg.

Die geplante Änderung tritt erst im Laufe des Jahres in Kraft. Dennoch häufen sich im Amt für Kinder, Jugend und Familie bereits die Nachfragen zu den angekündigten erweiterten Unterhaltsvorschussansprüchen (UVG-Ansprüche). Anträge auf Unterhaltsvorschuss für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr vollendet oder bereits 72 Monate Leistungen bezogen haben, muss das Amt derzeit ablehnen, da die gesetzliche Grundlage fehlt. Heike Krahmer, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, rät deshalb dazu, den Antrag in solchen Fällen erst dann zu stellen, wenn die gesetzliche Neuregelung in Kraft tritt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie wird einen entsprechenden Hinweis nach Inkrafttreten auf der Internetseite des Landratsamtes veröffentlichen.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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