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Erlangen-Höchstadt: Irlinger erhält Friedenstaube

Pressemeldung vom 24. September 2013, 15:15 Uhr

Symbol für Frieden erinnert an zerstörte Synagogen

Ester Klaus, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen und Rabbiner Daniel Danieli haben Landrat Eberhard Irlinger die „Zenger-Taube“ des Landshuter Künstlers Richard Hillinger überreicht. Die Friedenstaube mit dem Ölzweig im Schnabel steht symbolisch für die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und erinnert an zerstörte Synagogen.

Geschichte bewahren
Seit 2008 „fliegen“ die 30 Tauben des Künstlers, eine für jeden Artikel, durch die Welt. Damit werden Politiker vor Ort ausgezeichnet, die ihrerseits die Taube an eine Schule in einem Ort, in dem sich früher eine Synagoge befand, weiterleiten und mit Lehrern und Schülern ein Projekt zum Thema „Juden am Ort“ anstoßen. „Ich freue mich sehr, dass ich eine Friedenstaube erhalten habe. Ich möchte dazu beitragen, dass dieses dunkle Kapitel in unserer Geschichte und vor allem auch in unserer Landkreisgeschichte nicht in Vergessenheit gerät“, bedankte sich Landrat Eberhard Irlinger bei Ester Klaus und Daniel Danieli für die Friedenstaube.

Friedenstaube soll nach Forth fliegen
Vom Landratsamt Erlangen-Höchstadt soll die Taube nach Eckental zur Historikerin Dr. Martina Switalski weiterfliegen, die mit ihrem Buch „Shalom Forth“ die jüdische Geschichte Forths aufgearbeitet hat.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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