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Erlangen-Höchstadt: Landräte fordern Mitspracherecht bei medizinischer Versorgung im ländlichen Raum

Pressemeldung vom 7. Mai 2015, 11:23 Uhr

Landrat Alexander Tritthart und ERH-Kreistagsdelegation nahmen an Bayerischer Landkreistag-Tagung in Bodenmais teil. Zwei Tage lang drehte sich auf der Tagung des Bayerischen Landkreistages in Bodenmais (Landkreis Regen) alles um Gesundheit und Pflege im ländlichen Raum – und deren Kosten. ERH-Landrat Alexander Tritthart sowie die Fraktionsvorsitzenden Walter Nussel (CSU), Andreas Hänjes (SPD), Gerald Brehm (FW), Wolfgang Hirschmann (Bündnis 90/Die Grünen) und Elke Weis (FDP) waren als Kreistagsdelegation vor Ort.

Mit Hilfe von flächendeckenden Gesundheits- und Pflegekonferenzen wollen die Landkreise bei Planung, Ausgestaltung und Vernetzung verschiedener Gesundheitsangebote mitreden und ein Miteinander aus verschiedenen Angeboten und aller Akteure schaffen. „Für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung und Pflege im ländlichen Raum brauchen wir flächendeckende Angebote und die Unterstützung von Landes- und Bundespolitik“, berichtet Tritthart von der Tagung im Landkreis Regen. „Eine gute medizinische Versorgung ist gerade auch für den Landkreis Erlangen-Höchstadt ein wichtiger Standortfaktor. Das geht uns alle etwas an – von Höchstadt bis nach Eckental“, betonte der Landrat.

Verbundsystem gefordert und mehr Verantwortung in Pflege
Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der Katholiken, stellte den Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern unter dem Motto „Leben bis zuletzt – Sterben in Würde“ die Anforderungen an Hospiz- und Palliativversorgung vor. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erläuterte unter anderem das zuletzt aufgestockte Förderprogramm zur ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Zehn Thesen für eine zukunftsfähige Versorgung in der Altenpflege umriss Dr. Irene Vorholz, Beigeordnete des Deutschen Landkreistags, auf der Versammlung und plädierte für ein wirkungsvolles Verbundsystem. Daneben diskutierten die Politikerinnen und Politiker über das Konzept der „Modellkommunen Pflege“. Dabei ergreifen die Kreise die Verantwortung für das Fallmanagement und Pflegestützpunkte.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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