Energiewechsel

Erlangen-Höchstadt: „Landrat und OB unterstützen Kampagne für weniger Elektroschrott“

Pressemeldung vom 22. Juli 2015, 11:06 Uhr

Sammelstelle am Erlanger Hafen besichtigt

Viele Altgeräte landen im Müll, obwohl sie noch funktionieren. Dieser Verschwendung will der Zweckverband Abfallwirtschaft (ZVA) entgegen wirken und hat dazu auf dem Gelände der Umladestation am Erlanger Hafen und auf dem Wertstoffhof in Medbach einen Sammelcontainer für noch funktionsfähige Elektrogeräte eingerichtet. Landrat Alexander Tritthart und Oberbürgermeister Florian Janik haben die neue Sammelstelle an der Umladestation in Erlangen besichtigt.

Auf Funktionsfähigkeit getestet
Zu den geschäftsüblichen Öffnungszeiten können Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis ab sofort ihre alten Elektrogeräte dort abgeben. „An der Eingangskontrolle werden sie gefragt, ob das Gerät noch funktioniert. Wenn ja, fragen wir sie, ob sie es wirklich entsorgen oder nicht lieber am neuen Container abgeben wollen“, erläutert Silke Knörrlein vom ZVA das Konzept.

In Sozialkaufhäuser gebracht
Einmal in der Woche überprüfen Mitarbeiter der GGFA Erlangen und von Edmund Biemüller, Elektromeister der Laufer Mühle die dort gelagerten Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit. „Geräte, die noch funktionieren, setzen Biemüller und seine fünf Mitarbeiter instand und bringen sie zu den Sozialkaufhäusern in Eckental, Herzogenaurach, Höchstadt und Bamberg“, erklärt Michael Thiem, Geschäftsführer der Laufer Mühle die nächsten Schritte. Dort können Bedürftige die Geräte zu einem kleinen Preis erwerben. „Eine alte Waschmaschine kostet etwa zwischen 60 und 110 Euro“, rechnet Gerhard Meixner, Bereichsleiter SozialKaufhaus von der GGFA vor. Bei ihm wurden im letzten Jahr 120-150 Geräte abgegeben. Nur zwei bis drei Prozent davon seien nicht mehr verwendbar gewesen.

Doppelt Gutes tun
„Ich bin froh, dass wir mit der GGFA und der Laufer Mühle zwei gute Kooperationspartner gefunden haben. Hier können sich Menschen Elektrogeräte leisten, die nicht einfach die neuesten Geräte im Fachhandel kaufen können“, bedankte Erlangens OB Florian Janik sich bei den Projektpartnern. „Stadt und Land tun mit den neuen Sammelstellen noch etwas Gutes: Bei der Laufer Mühle verschaffen sie Langzeitarbeitslosen eine neue Betätigung“, sagt auch Landrat Alexander Tritthart.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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