Energiewechsel

Erlangen-Höchstadt: Verschmutzte Fahrbahn durch Feldarbeiten birgt Gefahren für Verkehrsteilnehmer

Pressemeldung vom 27. September 2013, 10:37 Uhr

Aus aktuellem Anlass weist das Landratsamt Erlangen-Höchstadt darauf hin, dass Maishäcksler und andere landwirtschaftliche Fahrzeuge, die mit Erdmaterial und Pflanzenteile die Fahrbahnen verschmutzen, dadurch gefährliche Situationen für andere Verkehrsteilnehmer schaffen. Bei feuchten Wetterverhältnissen können sich solche Gefahrenstellen zu einer Rutschbahn entwickeln. Das Landratsamt bittet daher alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Vorsicht.

Verschmutzungen beseitigen und Hinweisschilder aufstellen
Laut Paragraf 32 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist es verboten, Fahrbahnen zu verschmutzen. Verursacher müssen Verunreinigungen unverzüglich beseitigen und andere Verkehrsteilnehmer auf die Gefahrenstelle hinweisen. Da eine Fahrbahnverschmutzung durch Erntefahrzeuge manchmal unvermeidbar ist, empfiehlt das Landratsamt betroffenen Landwirten deshalb vor Beginn ihrer Arbeiten das Verkehrszeichen 101, Gefahrenstelle, mit dem Zusatzzeichen 1006-35 – verschmutzte Fahrbahn – aus beiden Fahrtrichtungen mindestens 150 bis 200 Meter vorher aufzustellen und bis die Fahrbahn komplett gereinigt ist, stehen zu lassen.

Starke Verschmutzung erfordert besondere Maßnahmen
In manchen Fällen ist es erforderlich, die Geschwindigkeit herabzusetzten und ein Überholverbot einzurichten. Landwirte müssen hierfür rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten bei der Verkehrsbehörde des Landratsamtes eine verkehrsrechtliche Anordnung beantragen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass eigenmächtiges Eingreifen in den Straßenverkehr ohne Anordnung verboten ist.

Anzeige erstattet
Kommt ein Verursacher seiner Reinigungspflicht nicht nach, sorgt der Kreisbauhof dafür, dass die Straße wieder sauber wird. Die Kosten dafür stellt er dem Verursacher in Rechnung und erstattet Anzeige. Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass bei Ersatzansprüchen Dritter der jeweilige Verursacher haftbar gemacht wird.

Quelle: Landratsamt Erlangen-Höchstadt

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