Energiewechsel

Erlangen: Kunstpalais und Stadtmuseum zeigen Filme

Pressemeldung vom 13. Juni 2012, 14:55 Uhr

Zwei Filmvorführungen finden am Donnerstag, 14. Juni, statt: Das Stadtmuseum (Martin-Luther-Platz 9) zeigt um 19:00 Uhr das Dokumentarfilmporträt „Auch eine Entkommene: Ilse Bing, Fotografin, geboren 1899“. Dabei geht es um die als „Königin der Leica“ bekannte jüdische Fotografin Ilse Bing, die während des Nationalsozialismus durch das „Fluchthilfe-Netzwerk“ Varian Frys gerettet wurde und in die USA flüchtete. Das Porträt der außergewöhnlichen Künstlerin vereint Biographie-, Zeit- und Fotografiegeschichte, heißt es in der Ankündigung. Die Vorführung gehört zum Rahmenprogramm der derzeitigen Ausstellung „Flucht und Exil“. Der Eintrit ist frei.

Deutschlandpremiere: Das Kunstpalais zeigt um 20:00 Uhr in den Manhattan-Kinos (Güterhallenstraße 4) den preisgekrönten Film „Zero killed“ von Michal Kosakowski, der auf dem Chicago Underground Film Festival 2012 mit dem Preis für den besten Dokumentarspielfilm ausgezeichnet wurde. Der Regisseur hat seit 1996 Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen zu ihren Mordfantasien interviewt und ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre Fantasien in Kurzfilmen zu inszenieren. Mehr als ein Jahrzehnt später traf Kosakowski die Menschen erneut, um auf die Kurzfilme zurückzublicken. Im Anschluss an den Film findet ein Künstlergespräch mit dem Regisseur und dem Medienwissenschafts-Professor Kay Kirchmann von der Universität Erlangen-Nürnberg statt. Der Eintritt kostet 8,00 Euro (FSK 16).

Quelle: Stadt Erlangen

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