Energiewechsel

Erlangen: Mietpreisbremse gilt auch in Erlangen

Pressemeldung vom 22. Juli 2015, 14:25 Uhr

In 144 bayerischen Städten und Gemeinden – darunter auch in Erlangen – tritt ab 1. August die sog. Mietpreisbremse in Kraft. Das hat das bayerische Kabinett beschlossen. Bundesweit wurde das Gesetz bereits im Juni verabschiedet. Der Bund regelt dabei nicht selbst, welche Regionen geschützt werden. Das Gesetz ermächtigt stattdessen die Bundesländer, die Gebiete auszuweisen, in denen die Mietpreisbremse in Zukunft gelten soll.
Angesichts des angespannten Mietmarkts in der Hugenottenstadt begrüßt Oberbürgermeister Florian Janik die Initiative. „Die Mietpreisbreme ist ein wichtiges Korrektiv. Die Schaffung von preiswertem Wohnraum für alle Bevölkerungsteile bleibt aber weiter eine unserer großen Herausforderungen“. Künftig gibt es damit auch in Erlangen bei der Neuvermietung von Wohnungen eine Preisobergrenze. Die Miete darf nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Bei Neubauten und bei umfassenden Modernisierungen gilt die Mietpreisbremse jedoch nicht. Als Neubauten gelten alle Wohnungen und Häuser, die nach dem 1. Oktober 2014 zum ersten Mal genutzt und vermietet werden. Eine Modernisierung ist umfassend, wenn sie einen solchen Umfang aufweist, dass eine Gleichstellung mit Neubauten gerechtfertigt erscheint. Das kann häufig angenommen werden, wenn die Investition etwa ein Drittel des für eine vergleichbare Neubauwohnung erforderlichen Aufwands erreicht.
Die ortsübliche Vergleichsmiete kann in Erlangen mithilfe des qualifizierten Mietspiegels ermittelt werden. Der Mietspiegel ist an der Infotheke im Rathaus erhältlich oder kann über die Abteilung Statistik und Stadtforschung der Stadt Erlangen bezogen werden (Telefon 09131 86-2563, E-Mail statistik@stadt.erlangen.de<mailto:statistik@stadt.erlangen.de> oder unter www.erlangen.de/mietspiegel<http://www.erlangen.de/mietspiegel>). Der Mietspiegel wird auch vom Haus- und Grundbesitzerverein bzw. von den Mietervereinen vorgehalten. Dort können deren Mitglieder auch Unterstützung bei der Berechnung finden.

Quelle: Stadt Erlangen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis